Grenzen ziehen sich durch das Saarland wie durch kaum eine andere Region. Mal waren sie politisch, mal kulturell – und manchmal verlaufen sie fast unsichtbar mitten durch den Wald.
Genau diesen Spuren geht das Historische Museum Saar in seiner Sonderausstellung „Angrenzen/Abgrenzen. Fotografische Perspektiven“ nach. Gezeigt werden eindrucksvolle Bilder, die Grenzen aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten – als Orte der Trennung, aber auch als Linien, die Menschen verbinden.
Passend dazu gibt es Ende September ein Erlebnis draußen in der Natur: Unter dem Titel „Grenzenlose Wanderlust“ laden die BarockStraße SaarPfalz, die Saarpfalz-Touristik, die Stadt St. Ingbert, die Tourismus- und Kulturzentrale Neunkirchen sowie das Historische Museum Saar zu einer kostenlosen Entdeckungstour ein. Die Route führt von Rohrbach nach Spiesen – mitten hinein in eine Kulturlandschaft, die weniger bekannt, aber umso reizvoller ist.
Die Wanderer passieren dabei alte Grenzsteine, die von Pfalz und Nassau, Bayern und Preußen erzählen und gleichzeitig die heutigen Grenzen zwischen Saarpfalz-Kreis und Landkreis Neunkirchen markieren. Unterwegs warten stille Waldbrunnen, Spuren aus der Antike und weite Ausblicke über Hügel und Wälder. Wer mitläuft, bekommt so nicht nur ein Stück Natur, sondern auch ein Stück europäische Geschichte hautnah vermittelt.
Die geführte Tour findet am Samstag, 27. September, von 14.30 bis 17 Uhr statt. Treffpunkt ist der Wanderparkplatz „Am Glashütter Weiher“ in Rohrbach. Festes Schuhwerk, Trittsicherheit und etwas Kondition sind erforderlich, eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Teilnahme ist dank der Unterstützung der BarockStraße SaarPfalz kostenlos.
Weitere Informationen gibt es bei der Saarpfalz-Touristik, Paradeplatz 4 in Blieskastel, Telefon 06841/104-7174, E-Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de.



















