Foto: Cuvée - Die Werbewinzer

Die Erinnerung an eines der schwersten Unglücke im saarländischen Bergbau bleibt lebendig.

Bei einem Grubenbrand und einer Schlagwetterexplosion am 2. Januar 1941 kamen in der Grube Frankenholz insgesamt 41 Bergleute ums Leben. Zum 80. Jahrestag wurde auf dem Gelände der ehemaligen Grubengarage ein Gedenkstein errichtet, der die Namen aller Verunglückten trägt und an ihr Schicksal erinnert.

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Im Rahmen ihrer diesjährigen Sommertour hat Kulturministerin Christine Streichert-Clivot (SPD) gemeinsam mit der Kameradschaft St. Barbara Bexbach den Gedenkort besucht. Die Ministerin betonte die bleibende Bedeutung des Bergbaus für das Saarland: „Der Bergbau hat das Saarland und seine Kultur geprägt und tut dies auch weiterhin, lange nach der letzten Schicht. Es ist an uns, das Erbe der Bergleute und des Bergbaus lebendig zu halten. Deshalb haben wir die Errichtung des Gedenksteins mit Landesmitteln unterstützt. Als Bildungs- und Kulturministerin und als Tochter eines Bergmanns erfüllt es mich mit Stolz, diesen wichtigen Erinnerungsort mitgestalten zu können.“

Mit dem Besuch wurde die enge Verbundenheit der Region mit der Bergbaugeschichte erneut sichtbar. Der Gedenkstein soll künftigen Generationen die Bedeutung des Bergbaus ebenso vermitteln, wie die Erinnerung an die Opfer wachhalten.

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