Foto: Thomas Bastuck
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Wenn in den Sommerferien die Nachfrage schneller ist als das Angebot, sagt das einiges über ein Projekt aus. Die „Fun Ferien Dengmert“ in St. Ingbert gehen 2026 in ihr sechstes Jahr – und laufen so erfolgreich wie nie zuvor. Kurz vor dem Abschluss zieht das Organisationsteam eine erste Bilanz, die sich sehen lassen kann.

Die Zahlen unterstreichen, wie fest das Sommerprojekt inzwischen im Ferienkalender vieler Familien verankert ist. Insgesamt 18 Vereine, Verbände und Organisationen haben sich in diesem Jahr zusammengetan und gemeinsam 39 Veranstaltungen auf die Beine gestellt. Rund 846 Plätze standen dabei für Kinder und Jugendliche bereit. Viele der Angebote waren bereits kurz nach ihrer Veröffentlichung restlos ausgebucht.

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Vom Sportlichen über das Kreative bis hin zum Handwerklichen und Experimentellen reicht die Bandbreite der Kurse. Einen praktischen Eindruck davon verschafften sich Claudia Motsch, Abteilungsleiterin des Bereichs Soziales und Integration der Stadt St. Ingbert, sowie Jörg Henschke aus dem Organisationsteam. Sie besuchten den Gewaltpräventionskurs „Kinder stark machen!“ des Judo- und Ju-Jutsu-Clubs St. Ingbert.

Foto: Thomas Bastuck

Unter der Leitung von Jessica Hamm und Annika Huth lernten dort 25 Kinder und Jugendliche spielerisch die Grundlagen der Selbstverteidigung. Es ging jedoch um mehr als reine Technik. Im Mittelpunkt standen ebenso das Selbstvertrauen der Teilnehmenden, die Wahrnehmung der eigenen Fähigkeiten und das Gefühl für ein gutes soziales Miteinander.

„Mein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die mit viel Zeit, Kreativität und Herzblut zum Gelingen beitragen“, betonte Claudia Motsch. „Die große Nachfrage bestätigt, wie gut das Ferienprogramm bei Kindern, Jugendlichen und ihren Familien ankommt.“ Jörg Henschke verwies auf die tragende Säule des Projekts: „Rund 200 Ehrenamtliche gestalten in diesem Jahr die verschiedenen Angebote. Auf dieses starke Engagement und die Vielfalt unserer Vereinslandschaft können wir wirklich stolz sein.“

Auch Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer hatte seinen Besuch bei diesem Termin fest eingeplant, musste jedoch kurzfristig absagen: In St. Ingbert lag eine Polizeilage vor, die seine Anwesenheit vor Ort erforderte. Seinen Dank ließ er dennoch ausrichten. „Die Fun Ferien Dengmert sind ein großartiges Beispiel dafür, was entsteht, wenn Vereine, Ehrenamtliche und Stadt gemeinsam an einem Strang ziehen“, erklärte Meyer. Sie machten die Ferien nicht nur zu einem besonderen Erlebnis, sondern brächten jungen Menschen auch die Vielfalt der Vereine näher.

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Genau darin liegt der eigentliche Wert des Projekts. Neben der abwechslungsreichen Feriengestaltung eröffnen die „Fun Ferien Dengmert“ den Teilnehmenden die Chance, neue Interessen zu entdecken, Gemeinschaft zu erleben und die St. Ingberter Vereinslandschaft aus nächster Nähe kennenzulernen.

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