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Am Montag, den 28. März, und am Diensttag, den 29. März, werden Filialen der saarländischen Sparkassen wegen eines Warnstreiks geschlossen bleiben. Die Beschäftigten der Landesbank Saar werden ebenfalls wieder an den Warnstreiks teilnehmen, teilt die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) mit.

Die Beschäftigten werden alle zu einem „stay@home“ Streik aufgerufen. Am Dienstag wird es eine Kundgebung auf dem Tbilisser Platz in Saarbrücken geben. Alle Streikteilnehmer sind aufgerufen, sich an der Kundgebung zu beteiligen. Sie beginnt um 10 Uhr und wird gegen 12 Uhr beendet sein. Hauptredner ist Stefan Wittmann, ver.di Bundesverwaltung, einer der Verhandlungsführer.

Mit „billigen Taschenspielertricks“ habe der Arbeitgeberverband der öffentlichen Banken (VÖB) laut ver.di versucht, die Gewerkschaft in der fünften Verhandlungsrunde zu einer Einigung zu bewegen. Beim Gehalt habe der VÖB nachgelegt: 3 Prozent hörten sich zunächst gut an, so ver.di. Allerdings solle diese Steigerung im November dieses Jahres kommen, nach 16 Null-Monaten.

An vielen Stellen hätten die Arbeitgeber ihr Angebot einfach anders strukturiert, materiell jedoch „nichts mehr draufgelegt“, meint ver.di. So liefen die neuen Vorschläge auf Reallohnverluste für die Beschäftigten hinaus. Die ver.di-Tarifkommission habe das neue Angebot daher nur ablehnen können. Jetzt seien die Arbeitgeber am Zug, ein Angebot vorzulegen, das den Leistungen der Beschäftigten entspreche und die galoppierende Inflation auffange.

Die Gewerkschaft war mit der Forderung nach einer Erhöhung der Gehälter um 4,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten und einer sozialen Komponente von 150 Euro sowie einem Wahlrecht zwischen Gehalt und Freizeit und einer Regelung zur mobilen Arbeit in die Tarifverhandlungen gegangen. Die Gewerkschaft fordert, dass die Beschäftigten einen Anspruch darauf haben sollen, bis zu 60 Prozent ihrer Arbeitszeit mobil zu arbeiten. Dafür sollen sie einen Anspruch auf eine Erstausstattungspauschale in Höhe von 1.500 Euro erhalten.

„Es geht nicht nur um etwas mehr Geld auf der Gehaltsabrechnung, es geht auch um Wertschätzung für die Arbeit, die geleistet wird, denn die Beschäftigten halten den Laden am Laufen. Die Beschäftigten lassen sich dieses Angebot nicht gefallen. Sie werden durch das Verhalten der Arbeitgeber gezwungen noch weiter zu streiken“, findet die zuständige ver.di-Gewerkschaftssekretärin Alexandra Skubella.

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