Prof. Dr. Michael Zemlin - Foto: Laura Glücklich/ UKS
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Zum Jahreswechsel stellt sich an der Spitze des Universitätsklinikums des Saarlandes in Homburg eine wichtige Weiche. Während vielerorts der Blick auf das neue Jahr gerichtet ist, bereitet sich das UKS auf einen Führungswechsel vor, der zugleich eine Übergangsphase und die Fortsetzung zentraler Projekte markieren soll.

Zum 1. Januar 2026 übernimmt Prof. Dr. Michael Zemlin kommissarisch das Amt des Ärztlichen Direktors und Vorstandsvorsitzenden des Universitätsklinikums des Saarlandes. Das teilte das UKS am 30. Dezember 2025 mit. Zemlin folgt auf Prof. Dr. Jennifer Diedler, die das Klinikum zum Jahresende auf eigenen Wunsch verlässt. Der Kinderarzt leitet seit 2016 die Klinik für Allgemeine Pädiatrie und Neonatologie am UKS und hatte bereits ein Jahr nach seinem Start in Homburg die Funktion des stellvertretenden Ärztlichen Direktors übernommen.

In seiner neuen Rolle führt Zemlin das Universitätsklinikum kommissarisch als Vorstandsvorsitzender. Er bildet dabei gemeinsam mit der Kaufmännischen Direktorin Bettina Rottke, Pflegedirektor Serhat Sari und dem Dekan der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Matthias Hannig, das Vorstandsteam. Die Entscheidung für Zemlin traf der Aufsichtsrat des UKS.

„Prof. Dr. Michael Zemlin hat in den vergangenen Jahren eng mit dem Aufsichtsrat und den Mitgliedern des Vorstandes zusammengearbeitet, er kennt das UKS bestens, ist mit den Aufgaben des Amtes vertraut und wird die Ziele, die wir uns gemeinsam gesetzt haben, engagiert verfolgen – insbesondere mit Blick auf die fortschreitenden Planungen für ein neues, modernes Zentralklinikum“, erklärt Staatssekretär David Lindemann, Aufsichtsratsvorsitzender des UKS und Chef der Staatskanzlei im Saarland. „Ich danke ihm für seine Bereitschaft, dieses Amt kommissarisch und auf Zeit zu übernehmen, und wünsche ihm viel Erfolg und eine glückliche Hand für die in 2026 anstehenden Aufgaben.“

Zemlin selbst betont, wie sehr ihm das Klinikum in den vergangenen Jahren ans Herz gewachsen ist. „Ich bedanke mich bei den Mitgliedern des Aufsichtsrates für das mir entgegengebrachte Vertrauen. Es ist eine wunderbare Aufgabe, unser Universitätsklinikum, das mir in den vergangenen neun Jahren sehr ans Herz gewachsen ist, weiter voranzubringen – in enger Zusammenarbeit mit den anderen Vorstandsmitgliedern, mit den Direktorinnen und Direktoren der Kliniken und Institute, mit den Führungskräften in den Dezernaten und Abteilungen und vor allem mit den über 6300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, sagt Prof. Dr. Michael Zemlin.

Besonders wichtig ist ihm, dass die kommissarische Phase nicht als Übergangszeit ohne Bewegung verstanden wird. „Mir ist es wichtig, dass dieses Kommissariat keine Zeit des Wartens oder gar des Stillstandes wird. Ich verstehe es als Auftrag, proaktiv und mit Nachdruck die wichtigen Ziele zu verfolgen“, so Zemlin. Dazu zählt er ausdrücklich die Ausarbeitung des Betriebs-, Organisations- und Logistikkonzeptes für das geplante Zentralklinikum, die im Jahr 2026 abgeschlossen werden soll.

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