Die Freiwillige Feuerwehr St. Ingbert ist seit der vergangenen Woche nahezu durchgehend im Einsatz. Im Stadtgebiet kontrollierten die Einsatzkräfte vier ausgelöste Brandmeldeanlagen in Industriebetrieben. Rauch oder Feuer gab es in keinem Fall. Nach einer weiteren Alarmierung wegen Schmorgeruchs wurde ein Treppenhaus belüftet; eine Gefahr für Personen bestand nicht.
Auch an Gewässern war Hilfe nötig: Am Sioux Weiher und am Sauweiher unterstützte die Feuerwehr wegen Wasser- beziehungsweise Sauerstoffmangels. Durch Frischwasser verbesserte sich die Lage für Tiere und Gewässer. Einen Bachlauf in der Innenstadt kontrollierten die Einsatzkräfte nach einer möglichen Schadstoffeintragung; die Verunreinigung war natürlichen Ursprungs.
Überörtlich half die St. Ingberter Feuerwehr bei Waldbränden in Ottweiler und von Sonntag bis Dienstagabend in Illingen-Hirzweiler, dem bislang größten Waldbrand des Jahres im Saarland. Das geländegängige UTV transportierte Material, Einsatzmittel und Treibstoff zu Pumpen und Fahrzeugen in schwer zugängliches Gelände.
In Illingen waren auch Löschmannschaften aus St. Ingbert im Einsatz, darunter die Waldbrandbekämpfungseinheit aus Hassel mit Waldbrand-Tanklöschfahrzeug und Spezialausrüstung. Kräfte aus allen Löschbezirken wurden rollierend entsandt. Rauch von Vegetationsbränden in Belgien und Rheinland-Pfalz führte zudem zu Erkundungseinsätzen.


















