Die FDP Saar hält die Sperrstunde für Gebiete mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern für kontraproduktiv und fordert die Abschaffung dieser Regelung. Dazu der stellvertretende Landesvorsitzende Dr. Helmut Isringhaus:

„Die Einführung der Sperrstunde führt nur zu einer Verlagerung der Feiern in den nicht kontrollierbaren Raum. Statt in der Gastronomie, die mittels Hygienekonzepten, Gästelisten und Kontrollen überwacht werden kann, wird nach der Sperrstunde in privaten Räumen ohne Nachverfolgbarkeit weitergefeiert. Wer dabei Alkohol trinken will, kann ihn zwischen 7 und 20 Uhr im Supermarkt kaufen.

Zu glauben, dass Menschen in Feierlaune um 23 Uhr die Party beenden, ist vollkommen weltfremd. Bis heute ist im Saarland kein einziger Infektionsfall bekannt, der sich auf die Gastronomie zurückführen lässt. Ministerpräsident Hans sollte dieser Regelung schnellstmöglich entschieden entgegentreten und sie wie auch schon das ebenso unsinnige Beherbergungsverbot umgehend kippen. Die Akzeptanz der Coronamaßnahmen kann nur mit umsetzbaren und nachvollziehbaren Regeln gewährleistet bleiben“.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Bitte kommentieren sie.
Bitte geben sie ihren Namen ein.