Um die Corona-Testungen an den Grund- und Förderschulen altersadäquat, kindgerecht und sicher durchzuführen, fordert die FDP Saar die Einführung von sogenannten PCR Pool Tests (Lolli Tests) an saarländischen Grund- und Förderschulen. 

„Mit der Einführung dieser Testmethode können viele Verunsicherungen bei Kindern, Eltern und Lehrkräften beseitigt werden, da diese Form der Testung wesentlich einfacher und zudem auch sicherer als die bisherige Antigen-Testung ist“ sagt Heike Müller, familienpolitische Sprecherin der FDP Saar.

Im Gegensatz zu den bekannten Schnelltests werden die „Lolli-Tests“ durch einen Speicheltest durchgeführt. Der Speicheltest sei wesentlich angenehmer in der Durchführung und sorge daher für eine höhere Akzeptanz bei den teilnehmenden Schülern und Schülerinnen, so Müller. „Die Handhabung des Lolli-Tests ist einfach und kind- bzw. altersgerecht. Die Kinder lutschen 30 Sekunden lang auf einem Abstrichtupfer und die Tupfer aller Kinder einer Lerngruppe (Pool) werden in einem Sammelgefäß zusammengeführt und in einer Gruppe zusammen nach der PCR-Methode untersucht. Ist das Ergebnis positiv, müssen alle Betroffenen noch einmal getestet werden.“

Diese Methode sichere laut Saar-FDP ein sehr verlässliches Testergebnis. Zudem könne eine mögliche Infektion bei einem Kind durch einen PCR-Test deutlich früher festgestellt werden als durch einen Schnelltest, sodass auch die Gefahr einer Ansteckung rechtzeitiger erkannt werde. „Falls ein Test positiv ist, erfolgt die Benachrichtigung direkt durch das Labor und nicht durch/in der Schule. So wird eine Stigmatisierung vermieden und Lehrkräfte entlastet,“ erklärt Müller,.

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