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Die Spitzenkandidatin der FDP Saarland zur Landtagswahl, Angelika Hießerich-Peter, fordert vor der anstehenden Ministerpräsidentenkonferenz den Einstieg in eine Exit-Strategie zum Abbau der Corona-Maßnahmen.

„Nach der erfolgreichen Reparlamentarisierung der Entscheidungen und der Verhinderung eines weiteren harten Lockdowns sollte jetzt über den stufenhaften Abbau der Corona-Maßnahmen nachgedacht werden“, so Hießerich-Peter. Da führende Virologen mittlerweile davon ausgingen, dass man auf der Zielgeraden und auf dem Weg in eine endemische Lage sei und wenn absehbar sei, dass sich die Belastung des Gesundheitssystems durch Omikron nicht extrem erhöht und die Datenlage dies weiterhin bestätigt, solle ein Exit-Plan vorbereitet und auch durch die FDP in der Ampel-Koalition vorangetrieben werden.

Alle Maßnahmen, wie zum Beispiel 2G-Zugangsregeln im Einzelhandel, 2G+ im Gastgewerbe oder Maskenpflichten sowie Einschränkungen in Freizeit, Sport und Kultur müssten laut Hießerich-Peter immer wieder auf ihre Sinnhaftigkeit und Verhältnismäßigkeit überprüft werden. „Vor allem die Mitarbeiter in den genannten Branchen sehen sich immer häufiger Anfeindungen oder sogar Angriffen ausgesetzt, vor allem, weil in der Bevölkerung die Akzeptanz der Maßnahmen immer weiter sinkt. Alle Maßnahmen und Regelungen müssen vor allem verständlich und nachvollziehbar bleiben, dies ist immer weniger der Fall. Wir sind hier in der Pflicht gegenüber der Gesellschaft, auf mehr Verhältnismäßigkeit zu drängen.“

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