Der 51-jährige FDP-Direktkandidat Ralf Armbrüster stellte Parteifreunden seine Pläne für den Bundestagswahlkampf vor. - Bild: Bill Titze

Bei einer mitgliederoffenen Kreisvorstandssitzung hat der FDP-Direktkandidat für den Wahlkreis Homburg, Ralf Armbrüster, seine Schwerpunkte für den kommenden Bundestagswahlkampf vorgestellt. Dabei hatte der 51-Jährige auch eine Botschaft an die Menschen in Homburg.

Noch ziemlich genau zwei Monate sind es bis zur Bundestagswahl. Wenn am 26. September die Bürger zur Urne gerufen werden, wird auch der IT-Unternehmer Ralf Armbrüster auf dem Wahlzettel der Homburger Bürger stehen. Denn der Blieskasteler kandidiert für die Freien Demokraten im Bundestagswahlkreis Homburg.

Auf einer mitgliederoffenen Kreisvorstandsstitzung im Hotel Stadt Homburg hat er nun skizziert, wie er sich den Wahlkampf vorstellt – und auch mit welchen Themen er bei den Bürgern punkten will. Dabei liegen zwei seiner Schwerpunkte als Selbstständiger in der IT-Branche recht nahe: Wirtschaft und Digitalisierung.

„Die Corona-Krise ist ja zu einer Wirtschaftskrise geworden. Deshalb ist es meines Erachtens nach wichtig, dass wir bundesweit eine systematische Vorgehensweise hinbekommen“, sagte Armbrüster. „Vor allem die Veranstaltungsbranche und die Gastronomie sind schwer beschädigt und da muss man helfen.“ Viel zu tun sieht der FDP-Kandidat ebenso auf dem Gebiet der Digitalisierung. Hier liege Deutschland im internationalen Vergleich weit zurück. „Deswegen denke ich, dass auch hier bundesweit etwas organisiert werden muss. Wir sind auch durch den Föderalismus in Deutschland einfach zu langsam und dadurch haben wir einfach einen massiven Rückstand.“

Doch auch ein anderes Thema sieht Armbrüster als wichtig an: die Klimapolitik. „Wir wollen jedoch nicht mit Verboten vorgehen, sondern durch Innovation und Forschungsförderung weiterkommen.“ Er wolle der Industrie die Zeit geben, um sicher und arbeitsplatzerhaltend in die Zukunft zu gehen. Das gelte auch mit Blick auf die Automobilindustrie in Homburg. Hier solle es entsprechende Fördermittel geben, um die Unternehmen beim Wandel zu unterstützen. „Ich denke es ist insgesamt auch wichtig, den Menschen diesbezüglich die Angst zu nehmen. Man braucht bei dem Thema gar nicht so schwarz sehen.“

Etwas weniger optimistisch ist Armbrüster, was den Wahlkampf an sich angeht. „Natürlich würde ich gerne mit den Menschen persönlich sprechen, aber das wird wohl schwierig.“ Doch der FDP-Mann hat sich bereits spürbar viele Gedanken darüber gemacht, wie er die Wähler trotzdem erreichen möchte. „Wir haben digitale Kanäle auf Instagram, YouTube und Facebook eröffnet und werden so zu sehen sein. Das gibt einen ähnlichen Eindruck wie ein persönliches Gespräch und gibt uns die Gelegenheit, unsere Inhalte zu kommunizieren.“ Wie gut das geklappt hat, wird man jedoch natürlich erst sehen können, wenn die Wahlberechtigten Ende September ihre Stimme abgeben.

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