Nach dem enttäuschenden 1:1-Unentschieden gegen den FC Rot-Weiß Koblenz steht für den FC 08 Homburg nun das letzte Spiel im Jahr 2021 an. Dazu reist man am Freitag zur TSG Hoffenheim II. Die steckt zwar mitten im Abstiegskampf, stellt aber dennoch einen Spieler, der eine beeindruckende Quote vorweisen kann. Nichtsdestotrotz geht es für den FCH darum, mit einem guten Gefühl in die Winterpause zu gehen.

Oft kommt es nicht gerade vor, dass ein Spieler nach 21 Spielen fast die Hälfte der Treffer seines Teams erzielt hat. Doch genau das ist bei der TSG Hoffenheim der Fall: Der frühere Premier-League-Profi Nick Proschwitz hat sage und schreibe 15 der bisher 31 Saisontore der Kraichgauer erzielt. Einer, der es dem 35-Jährigen am Freitag schwer machen soll, seine Quote auszubauen, ist Serkan Göcer.

Der defensive Mittelfeldspieler ist bei den Homburgern nach einem Kreuzbandriss, den er sich in der Hinrunde der vergangenen Saison zuzog, wieder zum unverzichtbaren Stammspieler geworden. Er soll mithelfen die starke Hoffenheimer Offensive zu bändigen. „Nach einer so langen Verletzungspause war es nicht einfach wieder rein zu finden“, erzählt der 28-Jährige. Dass es mit der Rückeroberung des Stammplatzes doch recht schnell gegangen ist, hätte er selbst nicht unbedingt so erwartet, wie er einräumt. „Ich habe versucht das Vertrauen, das mir der Trainer geschenkt hat, mit guten Leistungen zurückzuzahlen.“

Das hat er offenkundig geschafft und so stand er auch beim vergangenen Heimspiel gegen den FC Rot-Weiß Koblenz in der Startformation. Da lief es für die Homburger jedoch alles andere als gut. Nach einem schwachen Auftritt, der stark an die verkorksten Partien zu Saisonbeginn erinnerte, konnte man nur mit Ach und Krach in der Schlussphase noch einen Punkt retten.

Kein guter Heimspielabschluss für das Jahr 2021. Nun möchte man zumindest gegen Hoffenheim drei Punkte einfahren, um mit „einem guten Gefühl“ in die Pause gehen zu können, wie Trainer Timo Wenzel sagt. „Das ist absolut eine Motivation.“ Die dürfte jedoch bei den Hausherren ebenso vorhanden sein, schließlich liegt das Team von Trainer Kai Herdling nur zwei Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz.

Ob Loris Weiß und Tim Stegerer im Kraichgau mitwirken können, steht noch nicht fest. Während Weiss beim Spiel gegen Koblenz einen Schlag auf den rechten Fuß bekam, hatte Stegerer unter der Woche mit Magen-Darm-Problemen zu kämpfen. „Er fühlt sich aber schon wieder besser und ich gehe davon aus, dass er spielen kann“, ist Wenzel optimistisch. Dann könnte auch der Außenverteidiger dazu beitragen, dass der beste Torschütze der Liga dieses Mal ohne Erfolgserlebnis bleibt.

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