Bild: Stephan Bonaventura

Vergangene Woche zeigte der FC 08 Homburg bei der 1:3-Niederlage gegen Walldorf eine erschreckend schwache Leistung – und ausgerechnet jetzt kommt der Spitzenreiter zum Gastspiel ins Waldstadion. Für Trainer Timo Wenzel ist der 1. FSV Mainz 05 II „hoher Favorit“. Dennoch möchte er sich nicht im Voraus geschlagen geben und hat einen klaren Auftrag an seine Mannschaft.

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„Ein Punkt aus zwei Spielen ist einfach zu wenig, wir müssen jetzt in die Spur kommen und eine Reaktion zeigen“ Klare Worte von Timo Wenzel. Doch die scheinen auch nötig zu sein, denn nicht nur die Ergebnisse an sich sind deutlich ausbaufähig. Es war vor allem die Leistung, gerade gegen Walldorf, die in den beiden Partien im Jahr 2022 zu wünschen übrig ließ.

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In der Kurpfalz schaffte man es in der vergangene Woche kaum, einen Schuss aufs gegnerische Tor zu bringen. Das Homburger Spiel wirkte ideen- und kraftlos, im Grunde schaffte man es über 90 Minuten nicht, eine ordentliche Kombination zustande zu bringen. Es war wohl eine der schwächsten Leistungen der Grün-Weißen in den vergangenen Jahren.

Folge ist nicht zuletzt, dass der Abstand zu den vorderen Plätzen mittlerweile so groß ist, dass das Saisonziel eigentlich kaum noch zu erreichen ist. Schließlich wollte man eigentlich unter die ersten 5 kommen. „Unser Ziel ist weiter Platz 5, ich will das erreichen“, betont Wenzel dennoch. Gleichzeitig sei der Tabellenplatz momentan „total uninteressant“. Man brauche jetzt erst einmal eine gute Leistung.

Ansonsten dürfte es gegen den kommenden Gegner auch äußerst schwierig werden. Denn mit dem 1. FSV Mainz 05 II ist der derzeitige Spitzenreiter zu Gast in der Saarpfalz. „Sie stehen zurecht da oben, sind spielerisch einfach sehr, sehr stark und haben gierige, dynamische Spieler“, erklärt Wenzel. „Mainz wird auch bis zum Schluss da oben mitspielen.“ Dementsprechend sei das Team aus Rheinland-Pfalz am Samstag auch der „hohe Favorit“.

Also alles andere als eine einfache Partie für die Grün-Weißen. Dennoch sieht Wenzel auch positive Anzeichen. „Die Mannschaft ist nach dem Spiel gegen Walldorf mit sich selbst hart ins Gericht gegangen und hat sehr gut trainiert. Von daher gehe ich davon aus, dass wir eine Reaktion zeigen werden.“

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Nicht dabei sein wird Luca Plattenhardt, der mit Wadenproblemen ausfällt. Für ihn könnten Tim Stegerer, Philipp Schuck oder Shako Onangolo auf die Rechtsverteidigerposition rücken, wie Wenzel verrät. „Auch Serkan Göcer hat dort schon gespielt.“ Auch eine ganze Reihe an Langzeitverletzten muss der FCH weiter verkraften. „Es ist schwierig, wenn so viele Stammspieler verletzt sind. Aber wir wollen nicht jammern. Wir sind Kämpfer“, betont Wenzel. Das kann sein Team am Samstag ab 14 Uhr gegen den Klassenprimus unter Beweis stellen.

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