Foto: Annette Kerfin
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Von Dagmar Sauer

Dank der Partnerschaft für Demokratie der Stadt Homburg konnte am Samstag, den 8.10.2022, ein weiteres schönes Projekt zur Stärkung des respektvollen Miteinanders in einer pluralistischen Gesellschaft in die Tat umgesetzt werden. Denn im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend werden insbesondere Projekte gefördert, die zu einem friedlichen, vielfältigen und gleichberechtigtem Zusammenleben beitragen. Und wie könnte dies besser gelingen als durch eine gemeinsame Unternehmung, bei der man sich gegenseitig kennenlernen kann?

Aus diesem Grund lud der Internationale Bund am Standort Homburg aktuelle und frühere Teilnehmerinnen und Teilnehmer seiner Integrations- und Berufssprachkurse, deren Familienangehörige sowie ehrenamtlich Engagierte im Bereich der Flüchtlingshilfe zu einem gemeinsamen Ausflug in den Luisenpark nach Mannheim ein. Der Veranstalter hatte bewusst ein familienfreundliches Ziel ausgewählt, das auch gerade für Neuankömmlinge aus der Ukraine attraktiv sein sollte.

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Der zunächst anberaumte Termin im September musste aufgrund schlechten Wetters leider verschoben werden, doch im zweiten Anlauf machten sich schließlich 49 Personen (darunter 9 Kinder) aus den unterschiedlichsten Nationen wie der Ukraine, Syrien oder der Türkei, auf den abenteuerlichen Weg nach Mannheim. Abenteuerlich deshalb, weil die Bahn sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg von Fußballfans bevölkert war. Schließlich im Luisenpark angekommen, konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jedoch in aller Ruhe bei einem gemeinsamen Picknick, der beschaulichen Fahrt mit den Gondolettas oder dem Erkunden des Parks näher kennenlernen und austauschen. Ob eine solche Veranstaltung wirklich zu einem besseren Miteinander beiträgt, lässt sich am besten an den Rückmeldungen der Gäste abmessen.

Besser als das Resümee einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin der evangelischen Stadtmission lässt es sich eigentlich nicht ausdrücken: „Ich finde den Ausflug sehr interessant, weil so viele verschiedene Gedanken ausgesprochen werden; Menschen mit anderen Ideen, anderen Empfindungen und anderen Sprachen, die man alle so hören kann. Einfach schön!“ Da sie mit einer solchen Aussage dem Internationalen Bund aus dem Herzen spricht, sind die Projektkoordinatorinnen nicht abgeneigt, auch dem Wunsch einer ehemaligen Sprachkursteilnehmerin aus Syrien zu entsprechen: „Ich war sehr zufrieden mit dieser Reise. Ich hoffe, sie wird immer wiederholt.“

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