Stellvertretend für die Busfahrerinnen und Busfahrer nehmen Michel Koulmann vom Verkehrsunternehmen „Fortuna Reisen“ aus Mandelbachtal und Sven Brahm von „Bur Reisen“ aus Kleinblittersdorf fair gehandelte Rosen entgegen.
 - Bild: Beate Ruffing
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Eine Rose sagt mehr als tausend Worte. Busfahrer gehören zu den Menschen, die während der Pandemie dafür sorgen, dass die Menschen weiterhin mobil sind und bleiben. Rund 250 Busfahrer sind im Nord- und Südkreis unterwegs.

Beschäftigt sind sie bei Saar-Mobil, Fortuna Reisen, Hüther&Junkes, Reisen mit Herz, DB Regio Bus Mitte und Reise Fischer. Auch sie gehören zur systemrelevanten Infrastruktur. Seit zwei Pandemiejahren sind die Beschäftigten im Öffentlichen Personennahverkehr über Stunden in den Bussen unterwegs und einem höheren Ansteckungsrisiko ausgesetzt als die Fahrgäste. Zudem sorgen sie oft noch für die Einhaltung aktuell geltender Corona-Regeln. Im Rahmen der Flower-Power-Aktion von Fairtrade Deutschland bedanken sich die Fairtrade Stadt Homburg, der Fairtrade Saarpfalz-Kreis und Blume2000 mit einer pandemietauglichen Gutschein-Aktion für ein Bündel fair gehandelte Rosen. „Es ist ein kleines Dankeschön, aber auch ein Zeichen, dass wir uns als Fairtrade-Kreis dem Thema Fairtrade weiterhin verpflichtet fühlen, auch wenn die Pandemie viele Aktivitäten einschränkt.“, hält Landrat Dr. Theophil Gallo fest.

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Zugleich soll mit der Aktion auf Rosen aus fairem Handel hingewiesen werden. Laut Fairtrade Deutschland kommen Rosen meist aus Ostafrika. Viele Pflückerinnen auf den Rosenfarmen in Kenia, Äthiopien und Tansania arbeiten unter schlechten Bedingungen, wie fehlende Arbeitsverträge oder mangelnder Arbeitsschutz. Durch den fairen Handel stärken Blumenarbeiterinnen ihre Rechte und können ihre Arbeits- und Lebenssituation verbessern. Bereits ein Drittel der Rosen, die hierzulande verkauft werden, tragen das Fairtrade-Siegel.

„Die Aktion „Flower Power – Sag’s mit fairen Blumen“ steht das Ziel von Fairtrade, die Position von Frauen in den Produzentenländern zu stärken. Fairtrade-Blumenplantagen sind verpflichtet, ihre weiblichen Mitarbeiterinnen zu fördern, beispielsweise durch Weiterbildungen“, informiert die Beigeordnete Christine Becker, die gemeinsam mit der Homburger Frauenbeauftragten Anke Michalsky die Fairtrade Steuerungsgruppe der Stadt leitet.

Dass Frauen sich – gestärkt durch die Regeln der Fairtrade-Standards – aktiv für ihre Rechte einsetzen, führt nachweislich zu mehr Gleichberechtigung. Dies belegt eine Studie des Center for International Forestry Research, die von Fairtrade Deutschland, Fairtrade Frankreich und Fairtrade International in Auftrag gegeben wurde. Sie informiert über Fortschritte bei der Fairtrade-Gender-Strategie 2016-2020 und Veränderungen in Bezug auf geschlechtsspezifische Aspekte innerhalb der Fairtrade-Produzentennetzwerke, Lohnarbeiterorganisationen und Kleinproduzentenorganisationen.

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