Der Heimat-, Kultur- und Verkehrsverein Jägersburg zeigt sich enttäuscht über das Abstimmungsverhalten eines SPD-Mitglieds aus Jägersburg im Bauausschuss. Hintergrund ist die Entscheidung gegen den Bau des Aufzugs, der einen barrierefreien Zugang zum Museum und zur Gustavsburg ermöglichen soll.
Der Vorsitzende Jürgen Schäfer äußert sich deutlich: „Wir sind maßlos enttäuscht über die Abstimmung. Der Bau des Aufzugs ist ein entscheidender Schritt, um das Museum und die Gustavsburg endlich barrierefrei zu gestalten. Besonders wichtig ist dies auch deshalb, weil das Standesamt eine Außenstelle in der Kapelle hat. Viele Paare, ihre Familien und Gäste sind auf einen barrierefreien Zugang angewiesen. Gleichzeitig sind wir sehr dankbar, dass alle anderen Mitglieder im Ausschuss für den Aufzug gestimmt haben. Auch der permanente Einsatz unseres Ortsvorstehers zeigt, dass dieses Projekte oberste Priorität im Ort hat.“
Darüber hinaus betont Schäfer, dass der Verein auch auf einen zügigen Aufbau der Mauer drängt. „Die Mauer ist ein zentrales Anliegen unseres Ortes. Wir möchten, dass die Umsetzung jetzt schnell vorangetrieben wird. Als Verein sind wir bereit, hierfür einen vierstelligen Betrag beizusteuern, um die Arbeiten finanziell zu unterstützen. Erst dann ist das Gesamtwerk wieder in seiner historischen Ausgestaltung.“
Der Heimat-, Kultur- und Verkehrsverein kündigt an, sich weiterhin mit Nachdruck für die Umsetzung barrierefreier Maßnahmen einzusetzen und gleichzeitig den Bau der Mauer aktiv zu begleiten. Er hofft, dass dies jetzt auch alle politischen Entscheidungsträger aktiv begleiten und dem Wunsch des Ortsvorstehers und des Ortsrates folgen.


















