Symbolbild

Frank Wagner, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, zeigt sich erleichtert über die Einigung zum Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung an Grundschulen. Durch diesen bekommen der Ausbau der Ganztagsangebote einen „neuen Schwung.“

„Wir stehen weiter hinter dem Freiwilligen Ganztagsmodell, das den Eltern viel Freiheit und Flexibilität bietet“, so Wagner. Mütter und Väter könnten so selbst entscheiden, ob sie ihr Kind nach Schulschluss zuhause betreuen, oder es wohl betreut in der Schule lassen. Für Wagner zeichnet sich ab, dass gerade im Saarland ein hoher Wunsch nach dem freiwilligen Modell bestehe. Hier solle daher frühzeitig für eine gute flächendeckende Umsetzung ab 2026 gesorgt werden.

„Das neue Modell „Flexibler Ganztag“ wird im Saarland bereits an 5 Standorten umgesetzt und hat sich absolut bewährt. Jetzt müssen die Grundlagen geschaffen werden, um die aktuelle FGTS weiterzuentwickeln. Der Start im Jahr 2026 macht dies möglich. Mehr Personal, mehr Flexibilität und vor allem auch Randzeitenbetreuung – darauf sollte der Fokus liegen“, so Wagner.

„Auch der gebundene Ganztag wird natürlich Teil des zweisäuligen Modells sein. Wir unterscheiden dabei aber rhetorisch nicht suggestiv zwischen ‚echtem Ganztag‘ und freiwilligem Ganztag. ‚Echt‘ impliziert, dass etwas anderes falsch wäre und das ist absolut nicht der Fall. Wir wollen Eltern die Wahlfreiheit zwischen gebunden und freiwillig erhalten, nicht beide Modelle gegeneinander ausspielen.“

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