(v. l. n. r.): Leiter des Caritas-Zentrums Saarpfalz, Andreas Heinz, Dr. Ulrike Zawar, Diözesandirektorin Barbara Aßmann, Dekan Eric Klein, Annette Martin, Abteilung Soziales bei der Caritas, der Erste Beigeordnete der Stadt St. Ingbert, Olaf Blaumeiser, der hauptamtliche Beigeordnete Philipp Scheidweiler, Mathias Schappert, stellvertretender Leiter des Caritas-Zentrums Saarpfalz. - Foto: Julie Jager
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Mit einer Jubiläumsfeier im Homburger Saalbau blickte das Caritas-Zentrum Saarpfalz auf ein Jahrhundert engagierter Arbeit zurück.

Oberbürgermeister Michael Forster gratulierte persönlich und hob die besondere Rolle der Caritas für die Stadt und die Region hervor: „Wir in Homburg wissen sehr wohl, was wir an diesem Zentrum haben. Letztlich wird unsere Gesellschaft immer auch daran gemessen, wie wir mit den schwächeren Mitgliedern unserer Gesellschaft umgehen. Daher ist es so wichtig, dass es Organisationen wie die Caritas gibt, die sich für die Solidarität untereinander und für soziale Gerechtigkeit einsetzen.“

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Forster betonte in seiner Ansprache die Kontinuität des Engagements über ein ganzes Jahrhundert. Nur durch die Beständigkeit und die hingebungsvolle Arbeit der haupt- und ehrenamtlichen Kräfte sei ein Fortbestehen über Generationen hinweg möglich. Die Caritas spiele nicht nur im Saarpfalz-Kreis eine große Rolle, sondern besonders auch in Homburg – von der Unterstützung für Familien und Kinder bis hin zu Senioren und Menschen in Notlagen.

An der Feier nahmen zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft und Kirche teil. Neben Oberbürgermeister Michael Forster und dem hauptamtlichen Beigeordneten Philipp Scheidweiler waren auch Sozialminister Magnus Jung, Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei David Lindemann mit seinem Vater, dem ehemaligen Landrat Clemens Lindemann, Olaf Blaumeister, Erster Beigeordneter der Stadt St. Ingbert, sowie Dekan Eric Klein unter den Gästen.

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Die Eröffnung der Feier übernahm Caritas-Diözesandirektorin Barbara Aßmann mit einer Andacht, die die christlichen Wurzeln und die gelebte Nächstenliebe der Caritas hervorhob. Anschließend präsentierte Andreas Heinz, Leiter des Caritas-Zentrums Saarpfalz, mit einer Bildershow die Geschichte der Einrichtung.

Bereits 1925 wurde der erste hauptamtliche Caritas-Mitarbeiter in der Saarpfalz eingestellt – damals noch in St. Ingbert, wo die Ursprünge des Zentrums liegen. Schon in den frühen Jahren lag der Schwerpunkt auf der Integration von Geflüchteten, auf materieller Hilfe und der Verteilung von Lebensmitteln. Heinz erinnerte zudem an die schweren Jahre während und nach dem Zweiten Weltkrieg, als Homburg nach den Bombenangriffen in Trümmern lag und die Caritas den Menschen beistand. Dass der Bedarf an Unterstützung bis heute groß ist, machte er am Beispiel wohnungsloser Menschen deutlich: Allein in Homburg stellt die Caritas rund 200 Postadressen zur Verfügung, die für den Zugang zu Krankenversicherung und Sozialleistungen unverzichtbar sind. Mit Blick in die Zukunft kündigte Heinz eine neue Einrichtung für Wohnungslose in Homburg an, wo Betroffene Beratung, eine warme Mahlzeit und die Möglichkeit zum Duschen erhalten sollen.

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(v. l. n. r.): Annette Martin, Abteilung Soziales bei der Caritas, der hauptamtliche Beigeordnete Philipp Scheidweiler, OB Michael Forster, der Leiter des Caritas-Zentrums Saarpfalz, Andreas Heinz, der Erste Beigeordnete der Stadt St. Ingbert, Olaf Blaumeiser, Diözesandirektorin Barbara Aßmann. – Foto: Julie Jager

OB Forster würdigte in seiner Rede die konkrete Hilfe und den menschlichen Faktor der Arbeit: „Sie kümmern sich um Menschen, die sich in schwierigen Situationen und in Notlagen befinden und ohne Hilfe kaum einen Ausweg finden würden. Dabei geht es noch nicht einmal darum, dass es keine Hilfe gäbe, sondern darum, dass der Zugang zu diesen Hilfen nicht bekannt ist oder ohne Unterstützung und Anleitung nicht gefunden wird.“

Neben Forster, Zentrumsleiter Andreas Heinz und Caritas-Diözesandirektorin Barbara Aßmann ergriffen auch Sozialminister Magnus Jung, Olaf Blaumeister und Dekan Eric Klein das Wort und dankten dem Caritas-Zentrum Saarpfalz für sein unermüdliches Engagement.

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