In einer zweijährigen Testphase werden die SAPOS-Daten durch das Umweltministerium kostenlos zur Verfügung gestellt, um den Beitrag für den Umweltschutz und die Akzeptanz bei den Landwirten zu prüfen. „Satellitengestützte Maschinensteuerung macht die Bewirtschaftung von Flächen einfacher, präziser und ermöglicht einen effizienten Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmittel. Das System kann einen wertvollen Beitrag für Natur und Umwelt leisten“, so der Umwelt- und Landwirtschaftsminister Reinhold Jost.
Für die Landwirte im Saarland liegen die Vorteile auf der Hand, und bereits 20 Multiplikatoren nutzen die Satellitensteuerung ihrer Geräte. Vollständig aufeinander abgestimmte Prozesse ohne Rüstzeiten und ohne mehrfache Feldüberfahrten entlasten die Böden, die Umwelt und sparen Zeit, Kraftstoff und weitere Betriebsmittel. Jost: „Rentabilität und nachhaltige Ressourcenschonung lassen sich so gut miteinander vereinen.“ Das Umweltministerium unterstützt die Digitalisierung durch die kostenlose Einführung des „SAPOS“-Signals sowie über das Agrarinvestitionsförderungsprogramm, das Fördermittel für zum Beispiel tiergerechtere Ställe und GPS gesteuerte Geräte zur Verfügung stellt.

















