Nur selten konnte sich Homburg gestern Abend so durchsetzen Foto: FC 08 Homburg

Der FC 08 Homburg hatte sich gestern Abend viel vorgeworfen. Doch davon war auf dem Kunstrasen des TSV Schott Mainz über weite Strecken nicht viel zu sehen, am Ende mussten die Saarländer mit einer deutlichen 0:3-Klatsche die Heimreise antreten. 

Dabei sah es Anfangs der Partie noch ordentlich aus, was die Grün-Weißen auf dem Platz ablieferten. Der FCH trat in den ersten Spielminuten dominant auf und hatte durch Daniel di Gregorio und Marcel Carl auch starke Möglichkeiten für einen frühen Führungstreffer. Doch der fiel auf der anderen Seite: Silas Schwarz brachte die Mainzer nach einem schnell vorgetragenen Angriff in Führung (15.) und Homburg musste, wie schon gegen Gießen, einem Rückstand hinterherlaufen. Doch wer auf einen parallelen Spielverlauf hoffte, wurde enttäuscht. Gegen nun tierstehende Gegner konnten nur Standards und ein Schuss von Philipp Schuck den Kasten der Gastgeber im ersten Spielabschnitt unter Bedrängnis setzen.

In der zweiten Halbzeit das gleiche Spiel: Anstatt auf den Ausgleich zu drängen, gab es Ballgeschiebe im Mittelfeld, ohne zwingende Tormöglichkeiten zu kreieren. Zwar durchaus um Spielkontrolle bemüht, fehlten dem FCH gegen früh attackierende Mainzer die spielerischen Ideen, um gefährlich vor das Tor der Mainzer zu gelangen. Im Gegenteil: Schott Mainz setzte immer wieder Nadelstiche in die gegnerische Hälfte und hatte die besseren Torchancen.

Wurde Raphael Assibey-Mensah (48.) kurz nach der Halbzeit noch der Torerfolg verwährt, machte er es in der 61.Minute besser und traf zum 2:0. Und nur drei Minuten später wird es noch schlimmer: Nach einem Freistoß für Grün-Weiß kontert Mainz schnell nach vorne und Janek Ripplinger hat unter dem Corona-konformen Mindestabstand seiner Gegenspieler keine Probleme, mit dem Treffer zum 3:0 Endstand den Sack zu zu machen. In der Schlussviertelstunde fehlte dem FCH dann auch die Kraft gegen nun tief stehende Mainzer, noch für eine Überraschung zu sorgen.

Trainer Matthias Mink zeigte sich entsprechend frustriert über das Auftreten seiner Mannschaft im zweiten Spielabschnitt: „Ich bin  enttäuscht, weil wir in der ersten Halbzeit ordentlich gespielt und das in der zweiten Halbzeit nicht annähernd mehr auf den Platz gebracht haben. Bis zum nächsten Spiel haben wir jetzt nicht viel Zeit, den Kopf frei zu bekommen und gut zu regenerieren.“ Nun gilt es für Mannschaft und Trainer die Niederlage aufzuarbeiten und für das kommende Heimspiel am Samstag gegen Eintracht Stadtallendorf die richtigen Schlüsse zu ziehen. Anstoß im Homburger Waldstadion ist um 14:00 Uhr.

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