Symbolbild

Die Corona-Pandemie hat unser Arbeitsleben maßgeblich verändert. Viele Unternehmen haben ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit entsprechender technischer Ausstattung ins Homeoffice geschickt. „Und genau diesen Umstand machen sich Kriminelle zunutze, um mit Phishing-Mails gezielt Daten abzugreifen und sich Zugang zu Unternehmensnetzwerken zu verschaffen“, warnt Verbraucherschutzminister Reinhold Jost. 

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 ist die Zahl der Phishing-Mails an Arbeitnehmer im Homeoffice rasant gestiegen. Oftmals sind diese Mails als Nachrichten eines Vorgesetzten getarnt und zeichnen sich durch Betreffzeilen aus, die viele Personen ansprechen, wie z.B. „neue Corona Regeln im Büro“ oder „Terminierung Teambesprechung“. Zudem enthalten die Betrüger-Mails oftmals Anweisungen an den Empfänger, die diesen unter Druck setzen und zu vorschnellen Reaktionen verleiten sollen.

„Gerade solche Personen, die vor Corona ihrer Arbeit nur im Büro nachgegangen sind und die Sicherheitsmaßnahmen im Homeoffice noch nicht verinnerlicht haben, sind hier ideale Opfer“, so Jost. Er rät den Unternehmen, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schnellstmöglich zu schulen und für diese Gefahren zu sensibilisieren.

Eine sichere Wifi-Verbindung, ein aktuelles Antivirenprogramm, regelmäßige Datensicherung, die Nutzung einer sicheren Verbindung zum Firmennetzwerk und eine ordnungsgemäße Verschlüsselung der Daten über VPN sieht der Minister als Grundlage einer „digitalen Hygiene“ für ein sicheres Arbeiten im Homeoffice an, vergleichbar mit dem regelmäßigen Händewaschen in Corona-Zeiten. Jost: „Phishing-Mails sind von echten Nachrichten kaum noch zu unterscheiden, daher ist hier eine besondere Sensibilität von allen Beteiligten gefordert.“

 

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