Rund 200 junge Menschen haben am 1. Oktober einen neuen Lebensabschnitt begonnen: Sie starteten am Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) in Homburg ihre Ausbildung in einem Gesundheitsfachberuf. Im Hörsaal der Klinik hieß Oberbürgermeister Michael Forster die Nachwuchskräfte im Namen der Stadt willkommen.
An seiner Seite standen zwei Gesichter, die ebenfalls frisch im Amt sind. Prof. Dr. Dr. Stefanie Tritt, neue Vorstandsvorsitzende und Ärztliche Direktorin des UKS, sowie Pflegedirektor Serhat Sari begrüßten die jungen Leute, die sich für einen von zwölf Gesundheitsfachberufen am Klinikum entschieden haben.
Sari eröffnete die Runde und dankte den Auszubildenden für ihre Entscheidung zugunsten des UKS. Prof. Tritt sorgte mit einer persönlichen Note für einen Moment der Vertrautheit: Eigentlich, so scherzte sie, könne sie sich problemlos zu den Neuen in die Reihen setzen, schließlich habe auch sie an diesem Tag ihren ersten Arbeitstag. Beide verwiesen auf die guten Ausbildungsbedingungen am Standort und äußerten die Hoffnung, dass die Absolventinnen und Absolventen nach ihren drei Lehrjahren als Fachkräfte in Homburg bleiben.

Auch Forster rückte die Bedeutung des Klinikums in den Mittelpunkt. Das UKS zähle zu den größten Arbeitgebern und Ausbildungsstätten der Region und sei für die Stadt von erheblichem Gewicht. „Nicht umsonst unterstreiche ich immer sehr gern, dass wir eine Kreis- und Universitätsstadt sind“, betonte der Verwaltungschef. Die engen Verbindungen zwischen Stadtverwaltung und Klinik seien für ihn Grund genug gewesen, persönlich zum Ausbildungsstart zu kommen.
Neben ermutigenden Worten für den beruflichen Weg legte der Oberbürgermeister einen kleinen „Werbeblock“ ein, wie er es selbst nannte. Er warb für die Lebensqualität vor Ort und verwies auf Sehenswürdigkeiten, Naherholungsgebiete, die Innenstadt und das rege Vereinsleben. „Wenn Sie nach dem Lernen etwas Erholung und Entspannung suchen, ist das in Homburg sehr gut möglich“, sagte Forster.

Sein Appell ging allerdings über die Freizeitgestaltung hinaus. Forster warb dafür, dass die jungen Menschen nach der Ausbildung als Gesundheitsfachkräfte in Homburg bleiben und zugleich zur Belebung der Innenstadt beitragen. Wer Verbesserungsvorschläge habe, dürfe sich jederzeit bei der Stadtverwaltung melden – an Anregungen aus Sicht der jungen Generation sei man ausdrücklich interessiert.
Um den Neuankömmlingen das Eingewöhnen zu erleichtern, hatte das Stadtmarketing Homburg ein Begrüßungspaket geschnürt. Es enthält ein Begrüßungsschreiben, Infomaterial, einen Stadtplan sowie einen Einkaufsgutschein für den beteiligten Handel. So sollen sich vor allem die neuen Bewohnerinnen und Bewohner die Stadt leichter erschließen können.



















