„10 Prozent der 12- bis 17-Jährigen in Deutschland haben bereits Cannabis konsumiert und das Interesse steigt mit zunehmendem Alter. Diesem Trend müssen wir entgegenwirken! Die Präventions-Kampagne der Bundesdrogenbeauftragten Daniela Ludwig ist aus meiner Sicht ein wichtiger Schritt, um dem Cannabis-Konsum Jugendlicher entgegenzuwirken“, so Staatssekretär und Landesdrogenbeauftragter Stephan Kolling.

Der Wettbewerb zur Kampagne startete im Frühjahr gemeinsam mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). „Der beste Weg, um heute an die Jugendlichen heranzutreten, ist Social Media. Aber gerade auf Plattformen wie Instagram und Co. wird der Cannabiskonsum häufig verharmlost oder sogar glorifiziert. Jugendliche bekommen hier einen völlig ungefilterten Eindruck, den sie nicht unbedingt kritisch hinterfragen. Genau deshalb ist es so wichtig, dass mit der zielgerichteten Kampagne der Bundesdrogenbeauftragten erstmals auch hier auf die gesundheitlichen Risiken von Cannabis aufmerksam gemacht wird. Wir müssen mit Fakten und Argumenten dort ansetzen, wo sonst oft „Fake-news“ verbreitet werden“, so Kolling weiter.

Die Kampagne wurde als Wettbewerb durchgeführt. Hierbei konnten kreative Köpfe ihre Ideen für die Entwicklung und Umsetzung eines Social-Media-Konzeptes einreichen. Die BZgA plant zukünftig generell eine Erweiterung ihrer digitalen Angebote der Cannabisprävention speziell für Jugendliche. An junge Menschen, die bereits Drogen Erfahrung haben, richtet sich die BZgA seit vielen Jahren beispielsweise mit dem Informationsportal drugcom.de und dem Online-Verhaltensänderungsprogramm ‚Quit the shit‘.“

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