Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) Foto: Staatskanzlei Saarland/Carsten Simon

Statement von Ministerpräsident Tobias Hans zur Schalte mit der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten am 10. August 2021:

Zu den Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie:

„Es ist gut, dass das Saarland-Modell als Alternative zum pauschalen Lockdown jetzt auch bundesweit Schule machen wird. Die 3 G-Regel als Voraussetzung für bestimmte Aktivitäten, die Einbeziehung anderer Indikatoren wie z.B. die Hospitalisierungsrate – es zahlt sich aus, dass wir all das mit unserem Modell im Saarland bereits seit Monaten praktizieren. Die Tests haben uns mehr Freiheiten ermöglicht, so lange es nicht genug Impfstoff für alle gab und sind nach wie vor ein wichtiger Baustein, um das Infektionsgeschehen zu überblicken und Infektionsketten zu durchbrechen. Im Gegensatz zur Impfung können uns Tests aber nicht vor Infektionen schützen – die Impfung ist das wirkungsvollste Mittel, um die Pandemie langfristig zu überwinden. Deshalb ist es richtig, dass diejenigen, die sich nicht impfen lassen wollen, ab dem 11. Oktober für ihre Tests selbst aufkommen müssen. Bis dahin hatten alle die Möglichkeit, sich vollständig impfen zu lassen. Für diejenigen, die sich nicht impfen lassen können, oder für die eine Impfung nicht empfohlen ist, bleiben die Tests auch in Zukunft kostenlos. Klar ist: Mit einer hohen Impfquote haben wir es selbst in der Hand, wie stark uns Corona in den kommenden Wochen und Monaten einschränkt und belastet.“

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Zur Bewältigung der Hochwasserkatstrophe und ihrer Folgen:

„Die schrecklichen Bilder des Unwetters und das Leid der Menschen haben uns alle mitten ins Herz getroffen. Es steht außer Frage, dass wir den Betroffenen dabei helfen müssen, die Folgen zu bewältigen. Das geht nur gemeinsam und deshalb wird natürlich auch das Saarland solidarisch seinen Teil dazu beitragen. Zugleich müssen wir die richtigen Lehren aus den schrecklichen Ereignissen ziehen und die Warn-Strukturen verbessern – sowohl digital über Cell-Broadcasting als auch über die bewährten Sirenen. Die Alarmierung der Bevölkerung muss auf allen Kanälen funktionieren.“

 

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