Symbolbild
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Für 2027 kündigt sich in Bonn ein kulturelles Ausnahmejahr an. Anlässlich des 200. Todestages von Ludwig van Beethoven stellt Kulturstaatsminister Wolfram Weimer insgesamt 2,3 Millionen Euro an Bundesmitteln bereit. Den Auftakt macht eine Ausstellung, die zwei Weltstars aus scheinbar völlig verschiedenen Sphären zusammenführt.

Unter dem Titel „Beethoven by Warhol“ verbindet das Beethoven-Haus Bonn gleich zwei Jahrestage: den 200. Todestag des Komponisten und den 40. Todestag des Pop-Art-Pioniers Andy Warhol. Weimer eröffnete die Schau am Montagabend persönlich als Schirmherr. Rund 900.000 Euro fließen vom Bund allein in das Jubiläumsprogramm des Beethoven-Hauses.

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„Warhol meets Beethoven!“, fasste der Staatsminister das Konzept zusammen. Er sprach von einem „Gipfeltreffen zweier ikonischer Künstler“ und einem „ästhetischen Brückenschlag über mehrere Epochen hinweg“. Warhol habe die weltweite Faszination für Beethoven in seinem berühmten Porträt „genial auf den Punkt gebracht“. Nun sei der richtige Moment gekommen, diesem Werk erstmals eine eigene Ausstellung zu widmen.

Im Mittelpunkt steht Warhols vierteiliges Siebdruck-Portfolio BEETHOVEN aus dem Jahr 1987 – entstanden unmittelbar vor dem plötzlichen Tod des Künstlers. Ergänzt wird es durch weitere Arbeiten auf Papier und Leinwand sowie bislang kaum bekannte Beethoven-Werke Warhols. Einige davon werden überhaupt zum ersten Mal öffentlich gezeigt.

Den eigentlichen Höhepunkt bildet ein bislang unbekanntes Beethoven-Gemälde Warhols auf Leinwand, das nie zuvor dokumentiert wurde. Für Kunstinteressierte dürfte gerade dieses Objekt zum Publikumsmagneten werden.

Doch die Ausstellung markiert nur den Beginn. Weimer sieht in ihr einen „grandiosen Auftakt“ für ein ganzes Programm außergewöhnlicher Veranstaltungen. „2027 wird das Beethoven-Jahr!“, betonte er. Auch das Beethovenfest Bonn wird zum Gedenkjahr mehrere vom Bund geförderte Projekte realisieren. So soll das musikalische Erbe des Bonner Komponisten einem möglichst breiten Publikum nähergebracht werden.

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