Am Montag, 15.04.2019, in Blieskastel sowie am Dienstag, 16.04.2019, in Saarbrücken nahmen Einsatzkräfte des Landespolizeipräsidiums insgesamt drei Männer fest. Die Männer im Alter von 19-48 Jahren sollten Bargeld an den Adressen Ihrer Opfer abholen und wurden dabei auf frischer Tat von Sondereinsatzeinheiten festgesetzt. Zwei der drei Männer sitzen nun in der JVA Saarbrücken.

Unter verschiedenen Legenden (Gewinnversprechen, falsche Polizeibeamte, etc.) erschlichen sich die Anrufer zunächst über mehrere Tage und Wochen das Vertrauen ihrer potentiellen Opfer und veranlassten diese durch geschickte Gesprächsführung größere Bargeldsummen abzuheben und zuhause zu deponieren.

In den letzten Fällen schöpften die vermeintlichen Opfer jedoch noch rechtzeitig Verdacht und alarmierten die Polizei, die an dem Tag der vereinbarten Geldübergaben vor Ort war und bereits auf die Betrüger wartete.

Zwei der drei Männer kommen noch für weitere Taten im Bundesgebiet in Betracht. Nach Vorführung vor dem AG Saarbrücken wurden die 45 und 48-jährigen aus Duisburg stammenden Männer in die JVA Saarbrücken bzw. Zweibrücken verbracht.

Ein 19-jähriger Saarbrücker wurde nach der Vorführung wieder auf freien Fuß gesetzt, da er nach derzeitigem Ermittlungsstand, lediglich als unwissender Bote für die im Hintergrund agierenden Täter, an dem Betrug beteiligt war.

Derzeit verzeichnet das Landespolizeipräsidium wieder eine Häufung dieser Betrügereien und gibt folgende Verhaltenstipps:

–         Vergewissern Sie sich, um wen es sich bei dem Anrufer handeln könnte!
–         Geben Sie am Telefon nichts Persönliches preis!
–         Beenden Sie das Telefonat sofort und verständigen sie die Polizei!
–         Die Polizei fragt am Telefon nie nach Geld oder Schmuck!
–         Übergeben Sie kein Bargeld an Unbekannte!
–         Die Polizei ruft nie unter der Nummer 110 an!

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