Claudia Möller ist Ansprechpartnerin in der Koordinierungsstelle Jugend und Arbeit. Foto: Anika Bäcker
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Ausbildung, Studium oder doch erst einmal ein Freiwilliges Soziales Jahr? Wer zwischen 15 und 25 Jahre alt ist und im Saarpfalz-Kreis lebt, muss diese Fragen nicht allein beantworten. Die Koordinierungsstelle Jugend und Arbeit des Kreises bietet jungen Menschen ganzjährig kostenlose Beratung rund um den Übergang von der Schule in den Beruf – und das bereits seit vielen Jahren.

Die Anlaufstelle mit Sitz am Scheffelplatz 1 in Homburg richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die vor oder nach ihrem Schulabschluss eine berufliche Perspektive suchen. Ob es um die Suche nach einem Ausbildungsplatz geht, um die Frage nach einem Studium oder um Alternativen wie Praktika und Auslandsaufenthalte – Ansprechpartnerin Claudia Möller berät individuell und ohne bürokratische Hürden. Ein Antrag ist nicht nötig, ein kurzer Anruf unter (06841) 104-8480 oder eine E-Mail an claudia.moeller@saarpfalz-kreis.de reicht aus, um einen Termin zu vereinbaren.

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Das Angebot geht dabei weit über ein einfaches Beratungsgespräch hinaus. Wer Hilfe beim Verfassen von Bewerbungsunterlagen braucht, bekommt sie hier ebenso wie Unterstützung im Umgang mit Behörden, Ämtern und potenziellen Arbeitgebern. Auch Informationen zu Weiterbildungsmöglichkeiten und berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen gehören zum Repertoire der Koordinierungsstelle. Damit deckt sie eine Bandbreite ab, die gerade für diejenigen wertvoll ist, die sich im Dschungel der Möglichkeiten noch orientieren müssen.

Nicht nur Jugendliche selbst können sich an die Stelle wenden. Auch Eltern, Schulen und Arbeitgeber sind ausdrücklich eingeladen, den Kontakt zu suchen. Die Koordinierungsstelle arbeitet eng mit verschiedenen Institutionen zusammen, um junge Menschen möglichst passgenau in den Arbeitsmarkt zu begleiten. Wer den Weg nach Homburg nicht auf sich nehmen kann, hat zudem die Möglichkeit, Außensprechstunden zu nutzen – sowohl im Rathaus als auch im Familienhilfezentrum in St. Ingbert lassen sich Termine vereinbaren.

Finanziert wird das Angebot über das Programm „Investitionen in Beschäftigung und Wachstum“. Dahinter stehen das saarländische Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit sowie der Europäische Sozialfonds Plus. Diese Förderstruktur sichert, dass die Beratung für die jungen Menschen im Saarpfalz-Kreis kostenfrei bleibt – ein niedrigschwelliger Zugang, der gerade in einer Phase großer Unsicherheit den entscheidenden Unterschied machen kann.

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