Der Bana-Bus auf dem Schulhof der Grundschule Foto: Beate Ruffing
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Was hat eine Banane mit globaler Gerechtigkeit zu tun? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines besonderen Schultages an der Grundschule Kirkel-Neuhäusel. Dort machte kürzlich der knallgelbe „Bana-Bus“ der Ganztagsgemeinschaftsschule Neunkirchen (GGSNK) Halt – beladen mit Wissen, Engagement und einer ordentlichen Portion Neugier.

Seit fünf Jahren tourt der auffällige Bus durch das Saarland, um Kindern und Jugendlichen das Thema Fairer Handel näherzubringen. Begleitet wurde er auch diesmal von Wynnie Mbindyo von der Fairtrade Initiative Saarland sowie einem engagierten Team aus Schülern und Lehrkräften der GGSNK. Drei Stationen unter dem überdachten Schulhof boten jede Menge interaktive Impulse: Wo kommen Bananen eigentlich her? Wie leben die Menschen, die sie anbauen? Und was bedeutet „fair“ im globalen Handel?

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Betreut wurden die Stationen nicht von Erwachsenen, sondern ganz bewusst von Jugendlichen – denn im Projekt „Schüler erklären Schülern“ geht es darum, dass Kinder von Gleichaltrigen lernen. Für Schulleiterin Tanja Lamy ist das Konzept ein Volltreffer: „Die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule haben mit großem Engagement und beeindruckender Sachkenntnis erklärt, worauf es beim fairen Handel ankommt.“

Das Projekt läuft unter dem Titel „Der Bana-Bus kommt: Is(s) gudd – die faire Banane“ und ist Teil einer Kooperation zwischen der GGSNK und der Fairtrade Initiative Saarland. Finanziert wird der Einsatz vor Ort vom Fairtrade-Landkreis Saarpfalz. Auch Bürgermeister Dominik Hochlenert betonte: „Der Besuch des Bana-Bus‘ ist ein weiterer Stein im Mosaik unseres Engagements als Fairtrade-Gemeinde. Bei uns ist Fairtrade nicht nur ein Label – es wird gelebt.“

Landrat Frank John unterstrich die Bedeutung solcher Bildungsangebote bereits im Kindesalter: „Faire Bedingungen für Produzenten im globalen Süden sind längst auch Themen in Grundschulen und Kitas. Uns ist es wichtig, Kindern Möglichkeiten zur aktiven Beteiligung zu eröffnen.“

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Zum Abschluss gab es für alle eine faire Banane – zum Genießen, aber auch als Erinnerung daran, dass selbst kleine Entscheidungen große Wirkung haben können. Die Initiative für den Besuch ging aus der AG „Fairtrade in der Gemeinde Kirkel“ hervor. Walter Nägle, Fairtrade-Beauftragter der Gemeinde, fasste es so zusammen: „Man lernt, über die Welt und die Menschen nachzudenken – und den Rest der Welt nicht aus dem Blick zu verlieren.“

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