Symbolbild Quelle: www.dielinkesaar.de

„Nachdem der Landtag und die Landesregierung sich auf ein Modell verständigt haben, das im Saarland Öffnungen von Betrieben und Einrichtungen auf Grundlage negativer Corona-Tests vorsieht, was die Linksfraktion bereits im Februar vorgeschlagen hat, müssen jetzt alle Anstrengungen unternommen werden, um dieses Projekt zu einem Erfolg zu machen und so zu steuern, dass es nicht wieder vorzeitig abgebrochen werden muss“, erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Saarländischen Landtag, Astrid Schramm.

„Es ist gut, dass ab 6. April mit Öffnungsschritten begonnen werden soll und es ist sinnvoll, sich nicht mehr starr an den Inzidenzwerten auszurichten, die nicht einmal die Zahl der durchgeführten Tests berücksichtigen, sondern auch andere Werte einzubeziehen, wie die Belastung des Gesundheitssystems. Es darf aber nicht vergessen werden, dass noch einiges zu tun ist, beispielsweise die schnellstmögliche Impfung der Älteren. Dass nach drei Monaten immer noch deutlich mehr als die Hälfte der Über-80-Jährigen im Saarland nicht den vollen Corona-Impfschutz hat und immer noch ein Viertel nicht einmal die Erstimpfung, ist wirklich kein Grund zum Jubeln. Je älter die Menschen sind, desto größer die Gefahr eines schweren Krankheitsverlaufes bis hin zum Tode. Deshalb muss umgehend jahrgangsweise geimpft werden, damit die am meisten gefährdeten Älteren auch zuerst geschützt werden.“

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