Mit der Delegiertenversammlung des Stadtverbands für Sport in Homburg ging vergangene Woche eine Ära zu Ende: Nach 17 Jahren an der Spitze gab Astrid Bonaventura den Vorsitz ab. Seit 2008 stand sie an der Spitze des Verbands, zuvor war sie bereits vier Jahre lang Beisitzerin. Ihr Nachfolger ist Stefan Heß, der künftig gemeinsam mit den beiden neuen zweiten Vorsitzenden Thomas Clemenz und Dr. Eric Gouverneur den Vorstand bildet.
Nach der Sitzung nutzte Astrid Bonaventura die Gelegenheit, sich im Rahmen einer kleinen Abschiedsfeier von Weggefährten, Sportvertretern und Gästen zu verabschieden. Unter den Anwesenden waren auch der Zweibrücker Oberbürgermeister Marold Wosnitza sowie Vertreter der Sportverbände aus Neunkirchen, Bexbach und Zweibrücken. In einer persönlichen Ansprache würdigte Homburgs Oberbürgermeister Michael Forster ihr langjähriges Wirken.
„Astrid, du hast den Sport in Homburg in den letzten 17 Jahren entscheidend geprägt. Die Vereine hatten in dir eine starke Stimme – in der Politik, in der Verwaltung und in der Öffentlichkeit. Du hast die Sportlerehrung neu aufgestellt und dich immer mit voller Kraft für die Belange der Vereine eingesetzt“, so Forster. Er betonte zudem ihre offene und direkte Art: „Ich habe immer geschätzt, dass du die Dinge klar angesprochen hast – auch wenn es unbequem war. Genau das hat unsere Zusammenarbeit so wertvoll gemacht.“

Foto: Julie Jager
Über ihre Rolle im Stadtverband hinaus war Bonaventura über viele Jahre eine feste Größe im saarländischen Sportleben. Sie engagierte sich als Trainerin beim TV 06 Kirrberg, als zweite Vorsitzende der Saarländischen Sportjugend und als Sportbeigeordnete der Stadt Homburg. In all diesen Funktionen setzte sie sich mit Leidenschaft dafür ein, den Vereinssport zu fördern, internationale Kontakte zu pflegen und den Sport als festen Bestandteil des öffentlichen Lebens zu stärken.
Mit der Wahl von Stefan Heß und seinem Team beginnt nun ein neues Kapitel für den Stadtverband für Sport Homburg. Oberbürgermeister Forster wünschte dem neuen Vorstand viel Erfolg für die kommenden Aufgaben und zeigte sich überzeugt, dass die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre fortgeführt wird.



















