Der gestern veröffentlichte Status des IPCEI („Important Project of Common European Interest“) des grenzüberschreitenden Konsortiums Stahlholding Saar, Creos und STEAG/Siemens mache Mut bei der Bewältigung des Strukturwandels, findet die Arbeitskammer des Saarlandes (AK). Jetzt gelte es, mit gemeinsamer Anstrengung Beschäftigung in der Industrie zu sichern und neue Arbeitsplätze zu schaffen. 

“Die saarländische Wirtschaftsministerin schlägt den richtigen Weg ein, wenn sie Wasserstoff als ein technologisches Update für Industrie und Verkehr betrachtet und die Weichen für ein weiteres Zukunftsfeld stellt, um künftige wirtschaftliche Stärke und Arbeitsplätze zu schaffen”, stellt Jörg Caspar, Vorstandsvorsitzender der Arbeitskammer des Saarlandes fest.

“Vorhaben wie das IPCEI des grenzüberschreitenden Konsortiums Stahlholding Saar, Creos und STEAG/Siemens können dabei helfen, Beschäftigung insbesondere in der Stahlindustrie zu sichern. Sie leisten einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zu einer modernen Stahlindustrie. Das Saarland kann so zu einer nachhaltigen und klimaneutralen Industrieregion werden. Durch die Entwicklung neuer Wertschöpfungsketten entsteht darüber hinaus ein beachtliches Beschäftigungspotenzial für viele Unternehmen. Jetzt gilt es daher diese Dynamik über das Projekt hinaus im gesamten Land weiterzuentwickeln”, so Jörg Caspar.

Um die bevorstehende Transformation im Saarland erfolgreich zu meistern und als Wasserstoffregion durchzustarten, bleibt es für die Arbeitskammer wichtig, dass alle Beteiligten weiterhin an einem Strang ziehen. Ein wesentlicher Pfeiler sei dabei, die Aus- und Weiterbildung der Beschäftigten im Saarland in den Mittelpunkt zu rücken. “Den Umbau unserer Industrie können wir nur gemeinsam erfolgreich bewältigen. Der Mensch muss dabei im Mittelpunkt stehen”, fordert Caspar.

Die Arbeitskammer werde dies mit eigenen Projekten unterstützen. In dieser Woche startete die Arbeitskammer beispielsweise gemeinsam mit der Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt der Universität des Saarlandes (KoWa) ein neues Forschungsprojekt. Dieses untersucht die Auswirkungen und die Potenziale der Wasserstofftechnologie auf die Beschäftigung im Saarland.

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