Unterstützte erfolgreich seinen jüngeren Bruder Maximilian bei seinem ersten DuKi Cup: Lennard Bernd Baus. Foto: Schwimmclub Homburg
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Alle Starts gewonnen, alle Disziplinen für sich entschieden – Paul Markow vom Schwimmclub 1926 Homburg hat beim Dudweiler Kindervergleichscup, kurz DuKi Cup, einen makellosen Wettkampftag hingelegt und sich den Mehrkampfsieg in Gold gesichert. Doch der Neunjährige war bei weitem nicht der einzige Homburger Nachwuchsschwimmer, der im Dudweiler Becken für Aufsehen sorgte. Der Verein reiste mit einer breiten Mannschaft an und kehrte mit einem ganzen Bündel an Medaillen, Podestplätzen und persönlichen Bestzeiten zurück.

Der DuKi Cup gilt im Saarland als traditioneller Saisonauftakt im Nachwuchsschwimmen. Für viele Kinder ist er der allererste richtige Wettkampf – schon Fünf- und Sechsjährige stellen sich hier auf den Startblock, während am Beckenrand die Eltern mitfiebern. Unter der Anleitung der Jungtrainer Niklas Hüther und Philip Ecker gingen die Homburger Talente in zahlreichen Einzel- und Staffelwettbewerben an den Start und zeigten dabei eine bemerkenswert geschlossene Mannschaftsleistung.

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Eines der Glanzlichter des Tages lieferte die Mädchen-Freistilstaffel über vier mal 50 Meter in den Jahrgängen 2015 bis 2018. Julia Marie Berdel, Jule Anton, Sofia Hermann und Linea Gerdelmann schlugen nach 2:54,45 Minuten an und mussten sich einzig der SG Rhein-Mosel geschlagen geben. Silber also – und gleichzeitig die schnellste saarländische Staffel im gesamten Feld. Fast alle vier Schwimmerinnen knackten auf ihrer Teilstrecke die eigene Bestmarke. Die zweite Homburger Mädchenstaffel mit Aurora Anna-Marie Bodmer, Marla Bader, Cara Sommer und Johanna Fuchs rundete das Ergebnis mit einem soliden fünften Platz in 4:12,03 Minuten ab.

Paul Markow aus dem Jahrgang 2015 dominierte den zweiten Wettkampfabschnitt. Über 50 Meter Brust, 50 Meter Rücken und 50 Meter Freistil sowie 100 Meter Lagen ließ er der Konkurrenz keine Chance und holte sich verdient die Goldmedaille in der Mehrkampfwertung. Ebenfalls aufs Podest schwammen Linea Gerdelmann, Jahrgang 2015, und Lennard Bernd Baus, Jahrgang 2016, die jeweils Bronze gewannen. Für eine der auffälligsten Leistungssteigerungen sorgte Lasse Einar Koch aus dem Jahrgang 2014, der seine Zeit über 100 Meter Lagen um beeindruckende 47 Sekunden drückte. Emelie Baum, ebenfalls Jahrgang 2014, verbesserte sich über 50 Meter Rücken um fast zehn Sekunden.

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Bei den jüngeren Jahrgängen im ersten Abschnitt ragte Julia Marie Berdel, Jahrgang 2017, mit zwei ersten und zwei zweiten Plätzen heraus – jedes Mal in persönlicher Bestzeit. Johanna Fuchs, ebenfalls 2017 geboren, sicherte sich einen zweiten Platz über 25 Meter Rücken-Beine und stellte durchweg neue Bestmarken auf. Jule Anton erreichte auf derselben Strecke Rang drei und verbesserte sich in sämtlichen Starts. Marla Bader, Aurora Bodmer und Cara Sommer trugen mit zahlreichen persönlichen Rekorden zum geschlossenen Mannschaftsbild bei. Der jüngste Starter im Homburger Aufgebot, Maximilian Baus aus dem Jahrgang 2019, bewies im kindgerechten Wettkampf bereits sein Talent: Er gewann die 25 Meter Brust in persönlicher Bestzeit und wurde über 25 Meter Brust-Beine Zweiter.

Anca Berdel, Erste Vorsitzende der Wassersportgemeinschaft, ordnete die Ergebnisse mit sichtlichem Stolz ein: „Die Erfolge beim DuKi Cup zeigen eindrucksvoll, dass in Homburg der Schwimmnachwuchs hervorragend gefördert wird – und dass der Spaß am Wettkampf und das Miteinander im Team Hand in Hand gehen.“ Mit Medaillen, Staffelerfolgen und einer Fülle an Bestleistungen habe der Schwimmclub 1926 Homburg gleich zum Jahresbeginn ein starkes Zeichen gesetzt.

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Der 1926 gegründete Verein zählt heute zu den beiden mitgliederstärksten Schwimmvereinen im Saarland und bietet mit seinen Sparten Schwimmen und Triathlon sowohl jungen Nachwuchstalenten als auch erfahrenen Masters eine sportliche Heimat. Beheimatet im KOI Bad & Sauna, können dort alle Schwimmabzeichen des Deutschen Schwimm-Verbandes abgelegt werden – vom Seepferdchen bis Gold.

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