Symbolbild

Die Anzahl der Krankschreibungen wegen Atemwegserkrankungen lag im Saarland bis Anfang Oktober deutlich unter dem Wert von vergangenem Jahr. Das belegen Zahlen der BARMER. Demnach waren in der 41. Kalenderwoche 578 BARMER-Versicherte wegen einer Atemwegserkrankung arbeitsunfähig.

Das sind rund ein Drittel Betroffene weniger, als im Jahr zuvor, als die Anzahl der Krankschreibungen zum gleichen Zeitpunkt bei 820 lag. „Die deutlich geringere Zahl an Atemwegserkrankungen lässt sich nicht allein durch die unterschiedlichen Witterungsbedingungen erklären, sondern durch die Einhaltung der AHA-Regeln. Das ist kurz nach dem Beginn des zweiten Lockdowns eine wichtige Botschaft. Abstandhalten, Hygiene und Alltagsmasken zeigen Wirkung. Jeder Einzelne kann etwas tun, um die sich zuspitzende Pandemie in den Griff zu bekommen“, sagt Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER.

Bezogen auf 1.000 Versicherte waren im Saarland 10,6 BARMER-Versicherte in der 41. Kalenderwoche 2020 wegen einer Atemwegserkrankung arbeitsunfähig gemeldet. Das sind etwas mehr als im Bundesdurchschnitt der bei 9,9 Versicherte lag. Der geringste Wert lag in Hamburg mit 7,2 je 1.000 krankgeschriebenen BARMER-Versicherten, der höchste in Sachsen-Anhalt mit 12,1 Personen. Auch die Steigerungsraten sind regional sehr unterschiedlich. Während die Anzahl der krankgeschriebenen Versicherten im Jahr 2020 in Mecklenburg-Vorpommern von der 33. auf die 41. Kalenderwoche um 15 Prozent gestiegen ist, waren es in Bremen 215 Prozent. Das Saarland lag mit 127 Prozent dazwischen.

 

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