(v. l.): Madeleine Seidel, Landrat Dr. Theophil Gallo, Jürgen Haßdenteufel und Dr. Ulrike Zawar. - Foto: Brettar

An der Spitze der Agentur für Arbeit Saarland hat es Ende April dieses Jahres einen Wechsel gegeben. Nach 33 Jahren im Dienst ist Jürgen Haßdenteufel in den Ruhestand gegangen und hat den Vorsitz der Geschäftsführung zum 1. Mai an Madeleine Seidel übergeben. Sicher ein bemerkenswerter Wechsel.

Die Umstände um das Corona-Virus konnten ihm allerdings die angebrachte Aufmerksamkeit nicht zuteilwerden lassen. Dies holte Landrat Dr. Theophil Gallo jüngst mit einer Einladung in die Kreisverwaltung nach, der Madeline Seidel und Jürgen Haßdenteufel gerne folgten. Am Treffen in lockerer Runde nahm auch Dr. Ulrike Zawar, Geschäftsbereichsleiterin Arbeit und Soziales beim Kreis, teil. Sie war jüngst auf Vorschlag des Landkreistages in den Verwaltungsausschuss der Agentur für Arbeit Saarland berufen worden.

Die Bundesagentur in der Talstraße 57b befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Landratsamt in Homburg. Darüber hinaus ist die Zusammenarbeit in der Jugendberufsagentur im Saarpfalz-Kreis eine gelungene Verbindung der drei Kooperationspartner Jugendamt, Jobcenter – der Kreis ist kommunaler Träger des Jobcenters – und Bundesagentur für Arbeit. So war auch die Jugendberufsagentur Gegenstand des Gespräches neben Themen wie u. a. Arbeitsmarktpolitik, Nachwuchskräftemängel, Kurzarbeit in der Corona-Zeit und E-Akte.

„Nach eineinhalb Jahren können wir sicher von einer bislang erfolgreichen Kooperationsarbeit sprechen. Die Jugendberufsagentur kann den Hilfesuchenden auf dem Arbeitsmarkt einen guten Dienst erweisen. Das Zusammenspiel der Akteure vor Ort ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die soziale und berufliche Integration von jungen Menschen“, resümierte der Landrat und dankte Jürgen Haßdenteufel für die sehr gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren nicht nur im Rahmen der neu entstandenen Jugendberufsagentur. Er ließ keinen Zweifel daran, die verlässliche Verbindung zwischen Kreis und BA mit der neuen Vorsitzenden in bewährter Form fortsetzen zu wollen.

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