Ahmad Anan, sein Bruder Ayman Anan, Bürgermeister Michael Forster und der Kulturbeigeordnete Raimund Konrad mit dem Mosaik-Stadtwappen in der Mitte. Bild: Linda Barth.
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03Ayman Anan ist Künstler. In seiner Heimat in Syrien hatte er eine eigene Galerie, seine Mosaik-Kunst ist in Ausstellungen auf der ganzen Welt zu sehen. Auch in Homburg wird es zukünftig ein Mosaik von Anan zu sehen geben.

Anan ist mit seiner Familie vor sechs Jahren aufgrund des Krieges aus Damaskus nach Homburg geflohen. „In Homburg wurden wir sehr freundlich empfangen, alle waren sehr hilfsbereit. Wir haben hier eine zweite Heimat gefunden und es fällt uns schwer, diese zu verlassen“, sagte der Künstler bei einem Besuch im Rathaus. Mit seiner Frau und den beiden Kindern wird Anan nach Dortmund ziehen wird, wo seine Frau, die Augenärztin ist, einen neuen Job gefunden hat.

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In Dortmund will Anan eine Galerie eröffnen und Menschen aus den verschiedensten Nationen zusammenbringen: „Ich kenne Künstler aus aller Welt und möchte einen Kulturaustausch schaffen“, sagte er und versprach aber, dass er Homburg oft besuchen wird: „Ein Teil der Familie, wie zum Beispiel auch mein Bruder, bleibt hier. Wir haben sehr viele Kontakte in den letzten Jahren in Homburg geknüpft, sodass wir mit der Stadt und den Menschen immer verbunden bleiben!“

Als Art Abschiedsgeschenk überreichte Ayman Anan dem Bürgermeister und dem Kulturbeigeordneten Raimund Konrad ein Mosaik, das er eigens für seine „zweite Heimat“ Homburg entworfen hat: Das Stadtwappen als Mosaikkunst. 3.000 Steinchen sind darin verarbeitet, einen Monat hat er daran gearbeitet.

Forster und Konrad konnten sich bereits bei der diesjährigen Freiluftausstellung ARTmosphäre in der Innenstadt ein Bild von der Kunst Anans machen und wussten, dass dies ein ganz einzigartiges Geschenk werden würde: „Ich freue mich, dass Sie in schweren Zeiten der Flucht solch positive Erfahrungen in Homburg gemacht haben und dass man Sie offen empfangen hat. Dieses Mosaik ist eine tolle Geste. Es drückt bildlich Ihre Verbundenheit aus und ist etwas ganz Besonderes“, so der Bürgermeister.

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