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Symbolbild
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Der Winter ist da, die Temperaturen fallen, vielerorts liegt Schnee – und mit der Kälte geraten nicht nur Finger und Zehen an ihre Grenzen. Auch Smartphones kommen bei Minusgraden spürbar ins Straucheln. Viele merken das, wenn der Akku plötzlich einbricht oder das Display träge reagiert. Eine aktuelle Auswertung des Digitalverbands Bitkom zeigt nun, wie verbreitet diese Probleme sind – und welche einfachen Maßnahmen helfen können.

Nach den Ergebnissen einer repräsentativen Befragung von Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom haben zwei Drittel der Smartphonenutzer in Deutschland bereits Schwierigkeiten mit ihrem Gerät bei niedrigen Temperaturen erlebt. Konkret berichten 68 Prozent der Befragten von Problemen im Winter. Befragt wurden dafür 1.002 Personen ab 16 Jahren in Deutschland, darunter 903 Menschen, die ein Smartphone nutzen. Die telefonische Umfrage fand im Zeitraum von Kalenderwoche 41 bis 46 im Jahr 2025 statt und ist laut Bitkom repräsentativ.

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„Besonders der Akku ist im Winter empfindlich. Je kälter, desto weniger Energie speichert er. Aber auch das Display und die Bedienung des Smartphones werden beeinträchtigt. Der Touchscreen reagiert träger, Flüssigkristalle in Displays können langsamer arbeiten, und Kondenswasser kann sich bilden, wenn das Gerät zwischen warmen und kalten Umgebungen wechselt“, erklärt Sebastian Klöß, Consumer Technology Experte beim Bitkom. Die Folge: Geräte schalten sich plötzlich ab, reagieren verzögert oder zeigen Bildfehler.

Um das zu vermeiden, rät der Verband zu einigen Vorsichtsmaßnahmen. Das Smartphone sollte draußen möglichst warm gehalten und etwa nah am Körper getragen werden. Beim Telefonieren können Kopfhörer helfen, damit das Gerät in der Tasche bleiben kann. Große Temperaturschwankungen sollten vermieden werden, das Handy also nicht im kalten Auto liegen lassen. Außerdem empfiehlt es sich, den Akku zu schonen und den Ladezustand über 50 Prozent zu halten, um plötzliche Ausfälle oder langfristige Schäden zu verhindern. Auch physische Belastungen wie Stöße oder Druck sind im Winter kritischer, weil kaltes Glas spröder ist und das Displayglas bei einem Sturz schneller springen kann. Als zusätzlichen Schutz vor Kälte, Nässe und Schnee werden wärmeisolierende Hüllen aus Neopren genannt.

Allerdings setzt nur ein Teil der Nutzerschaft solche Ratschläge tatsächlich um. Nach eigenen Angaben achten 51 Prozent der Smartphonenutzer darauf, ihr Gerät im Winter besonders zu schützen. Frauen geben dies mit 54 Prozent etwas häufiger an als Männer mit 49 Prozent. Andere wählen einen pragmatischen Weg: Insgesamt 46 Prozent nutzen ihr Smartphone im Winter draußen weniger als sonst. So umgehen sie nicht nur technische Probleme, sondern auch eine weitere Alltagsärgernis.

Denn mehr als die Hälfte der Smartphonenutzer stört sich daran, dass sich das Gerät mit normalen Handschuhen kaum bedienen lässt. Laut Umfrage ärgern sich 51 Prozent darüber, dass der Touchscreen auf herkömmliche Handschuhe nicht reagiert. Die Fragestellung in der Erhebung lautete: „Welche der folgenden Aussagen zum Thema Smartphone im Winter treffen auf Sie zu bzw. nicht zu?“. Die Antworten zeigen, dass Kälte für viele längst nicht nur ein Wetterthema ist, sondern auch den digitalen Alltag beeinflusst.

Die Ergebnisse der Bitkom-Umfrage machen deutlich, dass Smartphones im Winter besondere Aufmerksamkeit brauchen. Wer sein Gerät vor Kälte, Nässe und starken Temperaturschwankungen schützt, kann Ausfälle oft vermeiden – und bleibt auch bei Minusgraden erreichbar.

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