Symbolbild
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Wer am ersten Novemberwochenende längere Strecken plant, kann aufatmen: Der ADAC rechnet für den Zeitraum vom 6. bis 8. November 2026 bundesweit nur mit einer geringen Staugefahr. Die größere Herausforderung dürfte nicht der dichte Verkehr sein, sondern das Wetter, das sich inzwischen von seiner herbstlichen Seite zeigt.

Typisch bleibt lediglich der Freitagnachmittag, wenn sich Berufspendler und Wochenendreisende auf den Autobahnen begegnen. Zusätzlichen Schub bringt der Süden: In Bayern enden am Sonntag die Herbstferien, was auf den Rückreiserouten für mehr Betrieb sorgen kann. Je nach Witterung müssen Fahrerinnen und Fahrer außerdem auf den Zufahrten zu den Alpen und den Gletscher-Skigebieten mit Verzögerungen rechnen.

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Auch die Zahl der Baustellen geht saisonbedingt leicht zurück, ganz verschwunden ist das Thema jedoch nicht. Rund 1000 Baustellen bremsen deutschlandweit nach wie vor den Verkehrsfluss. Zu den klassischen Engstellen zählen laut ADAC unter anderem die A1 zwischen Lübeck und Köln, die A3 von Oberhausen bis Passau sowie die A8 auf der viel befahrenen Achse Stuttgart–München–Salzburg. Auch die A7 mit ihrem langen Verlauf von Flensburg bis in den Alpenraum und die A9 zwischen Leipzig und München stehen auf der Liste der betroffenen Strecken.

Wer über die Grenze fährt, sollte in Österreich besonders auf den Transitrouten wachsam sein. Staugefährdet sind vor allem die Tauern-Autobahn (A10), die Inntal-Autobahn (A12) und die Brenner-Autobahn (A13) zwischen Innsbruck und dem Brenner. Dort kann die Sanierung der Lueg-Brücke für zusätzliche Behinderungen sorgen. In der Schweiz drohen Engpässe etwa auf der A1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen sowie auf der A2 von Basel über Luzern bis Chiasso. Bei der Einreise nach Deutschland sind wegen der Grenzkontrollen Wartezeiten einzuplanen.

Den eigentlichen Risikofaktor dieses Wochenendes liefert jedoch der November selbst. Regen, Nebel, nasses Laub und erste Bodenfröste machen die Fahrbahnen rutschig und schränken die Sicht ein. Der ADAC rät dazu, die Geschwindigkeit anzupassen, genügend Abstand zu halten und auf hektische Brems- oder Lenkmanöver zu verzichten. Vorsicht ist vor allem auf Waldstrecken und in schattigen Abschnitten geboten, wo der Boden länger feucht und glatt bleibt.

Für Fahrten in höher gelegene Gletscherskigebiete gilt zudem die klare Ansage, die dort vorgeschriebenen Winterreifen-Regeln ernst zu nehmen. Und auch beim Nebel lohnt ein Blick auf die Vorschriften: Die Nebelschlussleuchte darf erst bei einer Sichtweite unter 50 Metern eingeschaltet werden, dann sind höchstens 50 km/h erlaubt. Saubere Scheiben, funktionierende Wischer und genügend Waschmittel im Tank runden die Vorbereitung auf eine sichere Fahrt ab.

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