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Noch gut eineinhalb Jahre bis zur Landtagswahl – und die Union Stiftung richtet ihr Analyseformat schon jetzt neu aus. Mit dem Social Media Briefing für Oktober 2026 erweitert sie ihre monatliche Auswertung um einen entscheidenden Baustein: Künftig nimmt sie auch die digitalen Auftritte der Spitzenkandidaten für den Urnengang am 18. April 2027 gesondert unter die Lupe.

Grundlage bleibt der bewährte Mechanismus. Monat für Monat prüft das Briefing, wie saarländische Politikerinnen und Politiker, Kommunen und politische Institutionen auf Facebook, Instagram und LinkedIn kommunizieren. Im Blick stehen dabei die Entwicklung der Followerzahlen, die Reichweiten sowie die Reaktionen und Engagement-Raten der einzelnen Accounts.

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Unter den Städten und Gemeinden stach im Oktober besonders Illingen heraus. Die Gemeinde steigerte ihre Engagement-Rate auf Instagram von 1,67 auf 5,08 Prozent – ein deutlicher Sprung. Parallel dazu kletterten die Likes von 1.900 auf 5.600, die Reaktionen von 2.000 auf 6.500. Der erfolgreichste Einzelbeitrag kam auf 3.900 Likes, 4.700 Reaktionen und eine Interaktionsrate von 113 Prozent. Bemerkenswert dabei: Illingen reduzierte die Zahl seiner Posts von 26 auf 19 und holte dennoch mehr heraus. Die Community wuchs auf rund 4.200 Followerinnen und Follower.

Auf LinkedIn setzte Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt im vergangenen Monat die stärksten Akzente. Am 7. Oktober bezog er klar Stellung gegen Antisemitismus und warb für jüdisches Leben in der Landeshauptstadt. Zur Immobilienmesse EXPO REAL präsentierte er Saarbrücken als Herz der Eurometropole und rückte die wirtschaftlichen Potenziale des Standorts in den Vordergrund.

Gerade dieser Beitrag traf mit 158 Reaktionen den Nerv seiner Follower und erzielte die höchste Resonanz unter allen Oktober-Veröffentlichungen. Auch den Tag der Deutschen Einheit nutzte Conradt, um Demokratie und Freiheit mit dem ehrenamtlichen Engagement in der Stadt zu verknüpfen. Sein Profil zählte zum Monatsende 6.519 Followerinnen und Follower.

Einen anderen Weg geht Marc Speicher. Der Oberbürgermeister von Saarlouis überschritt im Oktober die Schwelle von 5.000 LinkedIn-Followern und landete bei 5.058 – womit er zu den reichweitenstärksten Kommunalpolitikern des Saarlandes auf der Plattform gehört. Statt allein auf eigene Inhalte zu setzen, sucht Speicher gezielt die Vernetzung. Indem er Beiträge seiner Partner teilt, etwa zu seinem Unternehmensbesuch bei SODECIA, bringt er kommunale Themen auch über fremde Profile in Umlauf. Über Kommentare und Glückwünsche hält er den Draht zu seinem Netzwerk aufrecht.

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Das vollständige Social Media Briefing für Oktober 2026 steht kostenlos unter www.unionstiftung.de/briefing bereit.

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