Foto: MBK / Knopf
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Ein handgezeichneter Comic über den Klimawandel und ein selbst entwickeltes Spiel, das Alltagsentscheidungen greifbar macht: Junge Menschen aus dem Saarland haben beim entwicklungspolitischen Schulwettbewerb „alle für EINE WELT für alle“ gezeigt, wie viel kreatives Potenzial in ihren Ideen steckt. Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot überreichte die Auszeichnungen an die saarländischen Preisträgerinnen und Preisträger.

Im Mittelpunkt des Wettbewerbs stand die Frage, wie sich globale Zusammenhänge verstehen und Informationen kritisch einordnen lassen. Schülerinnen und Schüler setzten sich mit Themen wie Klimawandel, Nachhaltigkeit und ihren eigenen Handlungsmöglichkeiten auseinander – begleitet von Lehrkräften, die sie dabei ermutigten, eigene Lösungen zu entwickeln.

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„Als erstes Fairtrade-Bundesland Deutschlands steht das Saarland für nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Handeln“, betonte Streichert-Clivot bei der Ehrung. Junge Menschen erführen so, dass ihre Stimme zähle und sie etwas verändern könnten. Zugleich lernten sie, Informationen zu prüfen und eine eigene Haltung zu entwickeln. Das stärke sie, so die Ministerin, sowohl für eine nachhaltige Zukunft als auch für die Demokratie.

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Auch Umweltministerin Petra Berg reihte sich in die Glückwünsche ein. Der Klimawandel und gesellschaftliche Entwicklungen stellten gerade die junge Generation vor neue Herausforderungen, die kreative Antworten verlangten. Sie freue sich, dass an den Schulen Bildung für nachhaltige Entwicklung über den reinen Unterrichtsstoff hinaus gefördert werde. Kitas, Schulen und Vereine fänden im Umweltministerium verlässliche Partner bei der Umsetzung ihrer Projekte.

In der Kategorie „Schüler:innen Engagement“ wurden Greta Andres und Silas Jager vom Hochwaldgymnasium Wadern ausgezeichnet. Ihr handgezeichneter Comic „Seed gegen die Gewohnheitsfalle“ entstand im Seminarfach Nachhaltigkeit und verbindet die Themen Klimaschutz und Desinformation. Anhand konkreter Beispiele machen die beiden deutlich, wie kleine Veränderungen im Alltag gemeinsam große Wirkung entfalten. Die Jury lobte vor allem die Eigenständigkeit der beiden und ihre verständliche Vermittlung komplexer Zusammenhänge.

Für ihr Engagement als Lehrkraft wurde Edith Köhne von der Gemeinschaftsschule Neue Sandrennbahn Homburg geehrt. Gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern entwickelte sie im Gesellschaftswissenschaftsunterricht ein Klima-Spiel, das alltägliche Entscheidungen und deren Folgen für das Klima spielerisch erfahrbar macht. Die Jury hob hervor, wie sie individuelle Förderung, Beteiligung und Bildung für nachhaltige Entwicklung miteinander verknüpft.

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Der bundesweite Wettbewerb wird von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durchgeführt und steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Die Runde 2025/2026 lief unter dem Motto „Fakten gecheckt? Verändert die Welt mit eurer Story!“. Ausgetragen wird er alle zwei Jahre, ergänzt in den Zwischenjahren durch den Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“. Im Saarland begleitet die Landeskoordination BNE im Bildungsministerium die teilnehmenden Schulen.

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