Am heutigen Freitag, den 13. Januar,  traf sich die Bundesministerin der Verteidigung, Ursula von der Leyen, mit dem Kommandeur des Landeskommando Saarland, Oberst Klaus Peter Schirra, und dem Kommandeur der Luftlandebrigade 1 „Saarland“, Brigadegeneral Dirk Faust, um sich einen Eindruck über die aktuelle Lage in der Garnisonsstadt Saarlouis zu verschaffen. Hierbei bestätigte die Ministerin, dass am Standort Saarlouis keine Liegenschaften aufgegeben werden. Zeit war aber auch für einen Besuch der Barockstadt Blieskastel.

Auch wenn es der Nachname vielleicht vermuten lässt und sie ab und an darauf angesprochen wird: eine Verwandtschaft von Ursula von der Leyen mit der freiherrlichen Familie von der Leyen besteht nicht. Dennoch war sie erfreut in einem Gymnasium Gast zu sein, welches ihren Nachnamen trägt. Dort nutze die Bundesministerin die Gelegenheit um mit Schülerinnen und Schüler des örtlichen Von der Leyen-Gymnasiums eine Diskussionsrunde durchführen. Thema war dabei natürlich ihr Aufgabengebiet: das Ministerium der Verteidigung.
Nach der Runde erfolgte noch ein Besuch im Rathaus der Stadt Blieskastel. Im Beisein von Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener, dem Ersten Beigeordneten Georg Josef Wilhelm, der Beigeordneten Brigitte Adamek-Rinderle, dem Ortsvorsteher von Blieskastel-Mitte Hans-Jürgen Trautmann und seiner Stellvertreterin Jutta Schmitt-Lang trug sich die Bundesministerin in das „Goldene Buch“ der Stadt ein und durfte sich über ein Geschenkpaket mit Erzeugnissen des Biosphärenreservat Bliesgau freuen.
Beim Besuch des Bundeswehrstandortes in Saarlouis zeigte die Ministerin besonderes Interesse für die Vorbereitung der gemeinsamen Übung mit der Bundespolizei und der Polizei der Länder im März. Im Szenar einer terroristischen Großlage sollen hier die Verfahren und Abläufe (z. B. Alarmketten) erprobt werden, um eine koordinierte und rasche Unterstützung der Polizei durch die Bundeswehr zu gewährleisten. Auch das Saarland beteiligt sich an dieser Übung.
Während ihres knapp zweistündigen Besuchs nutzte die Verteidigungsministerin auch die Gelegenheit, sich mit etwa 60 zivilen und militärischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der beiden Dienststellen auszutauschen und ein Stimmungsbild von der Basis vor Ort zu erhalten.
Hintergrund:
Das Landeskommando Saarland als Teil der Streitkräftebasis repräsentiert die Bundeswehr gegenüber der saarländischen Landesregierung und vertritt die Interessen der Bundeswehr im Rahmen der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Saarland. Die Luftlandebrigade 1 hält sich hingegen jederzeit weltweit einsatzbereit, um als Element der nationalen Krisenvorsorge spezialisierte Operationen – insbesondere militärische Evakuierungsoperationen und bewaffnete Rückführungen – zu gewährleisten.
Weitere Informationen zum Landeskommando Saarland finden Sie unter www.Landeskommando.Saarland
Weitere Informationen zur Luftlandebrigade 1 “Saarland“ finden Sie unter www.Deutschesheer.de/LLBrig1
Weitere Informationen zur Bundeswehr im Saarland finden Sie unter www.Saarland.de/Bundeswehr.htm
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