Symbolbild
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Wer den Sprung in den Rallyesport wagen will, braucht normalerweise ein eigenes Auto, ein Team und viel Kleingeld. Beim ADAC Clubsport Rallye Sprint Cup fällt diese Hürde weg – und genau das macht die Serie zur Talentschmiede für den Nachwuchs. Am Samstag, 25. Juli 2026, kommt dieser Wettbewerb ins Saarland: Der ADAC Saarland richtet auf dem Verkehrsübungsgelände in Saarbrücken einen Doppellauf der Region Mitte aus.

Hinter der Serie stehen gleich sechs ADAC Regionalclubs, die gemeinsam antreten: neben dem Saarland auch Pfalz, Mittelrhein, Hessen-Thüringen, Nordrhein und Westfalen. Als Einsteiger-Meisterschaft bietet der Cup alle Bedingungen einer nationalen Rallye, ohne die üblichen finanziellen Einstiegshürden. Fahrzeuge und technischer Support werden den Teams gestellt – die jungen Piloten müssen also nur ihr fahrerisches Können mitbringen.

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Die beiden ersten Stationen liegen bereits hinter den Startern. Los ging es in Deimberg unter Regie des ADAC Pfalz, ein zweiter Doppellauf folgte am Nürburgring unter Ausrichtung des ADAC Mittelrhein. In Saarbrücken stehen nun mit Lauf 5 und 6 die nächsten Wertungen an.

Sportlich wird an diesem Tag einiges geboten. Geplant sind insgesamt vier Wertungsprüfungen, jeweils zwei pro Lauf, die alle rund 7,5 Kilometer lang sind. Morgens und nachmittags dürfen die Teams die Strecke zunächst besichtigen, um ihren Aufschrieb zu erstellen. Ab 9.30 Uhr geht es dann in die ersten beiden Prüfungen, der Nachmittagsabschnitt startet um 14 Uhr.

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Im Kampf um die Gesamtwertung führt derzeit Luca Kiefer vom ADAC Pfalz mit 102 Punkten. Dahinter liegt Julian Göbel vom ADAC Hessen-Thüringen mit 85 Zählern, gefolgt von Simon Steitz vom ADAC Pfalz mit 78 Punkten. Das saarländische Publikum darf zwei eigene Teams anfeuern: Hannes Eisenbarth und Leonie Sticher bestreiten ihre erste Saison und arbeiten sich von Lauf zu Lauf nach vorne – aktuell rangieren sie auf Platz sechs von zwölf Teams. Noch besser läuft es für Paul Rehlinger und seinen Co-Piloten Philipp Sommermann, die nach vier Läufen Position vier in der Gesamtwertung belegen.

Wer am Ende ganz oben stehen will, hat ein klares Ziel vor Augen. Die jeweils drei Bestplatzierten der Regionen Nord, Mitte und Süd sowie der beste Junior qualifizieren sich für die „ADAC Finals“. Sollte ein Junior nicht unter die ersten drei fahren, rückt der nächstbeste Nachwuchspilot nach. Zusätzlich vergibt die ausrichtende Region einen Startplatz per Wildcard. Beim großen Finale, das am 17. Oktober beim ADAC Pfalz steigt, wird schließlich der beste Rallye-Nachwuchsfahrer aus ganz Deutschland ermittelt.

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