Im Saarland müssen Waldbesucher derzeit mit einer erhöhten Gefahr durch abbrechende Äste und Kronenteile rechnen. Das Umweltministerium teilte am 10. Juli 2026 mit, dass anhaltende Hitze und Trockenheit den Wäldern weiter zusetzen und das Risiko bei einem Aufenthalt im Wald gestiegen ist.
Umweltministerin Petra Berg rät, mit besonderer Aufmerksamkeit unterwegs zu sein, Bäume im Blick zu behalten und Bereiche mit vielen toten oder absterbenden Bäumen zu meiden. Vermehrter Astbruch werde derzeit vor allem bei älteren Buchen beobachtet, außerdem bei Eschen und Eichen.
Nach Angaben des Ministeriums konnten längere Regenperioden in diesem Jahr die Dürreschäden aus den Vorjahren nicht ausgleichen. Ast- und Kronenbruch durch Trockenheit gilt zwar als waldtypische Gefahr, dennoch bitten das Umweltministerium und der SaarForst Landesbetrieb Waldbesucher um erhöhte Aufmerksamkeit.















