Innovationsmanagement lässt sich am besten dort verstehen, wo Forschung und Wirtschaft direkt aufeinandertreffen. Genau diese Erfahrung machten 13 MBA-Studierende der Hochschule Kaiserslautern, die im Juni gemeinsam mit Prof. Dr. Christian Thurnes zur ISPIM Innovation Conference 2026 ins spanische Granada reisten.
Die Konferenz zählt zu den wichtigsten Treffen ihrer Art. Jahr für Jahr versammelt sie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Unternehmensvertreter und Innovationsverantwortliche aus mehr als 50 Ländern. Thurnes leitet an der Hochschule das Kompetenzzentrum OPINNOMETH und kennt das internationale Parkett des Innovationsmanagements bestens.
Für die Studierenden öffnete der Aufenthalt einen direkten Zugang zu aktuellen Forschungsfragen. Themen wie Künstliche Intelligenz, Open Innovation, Nachhaltigkeit und Innovationsökosysteme standen ebenso auf dem Programm wie die wachsende Rolle der Normierung im Innovationsmanagement, etwa durch die Normenreihe DIN EN ISO 56000. Neben den Fachvorträgen und Workshops ging es vor allem um eines: den Austausch mit Fachleuten aus Wissenschaft und Wirtschaft und das Knüpfen internationaler Kontakte.
Zwei Teilnehmende traten dabei selbst ans Rednerpult. Ralf Langer und Iryna Tschatchina präsentierten Projekte aus ihrer eigenen beruflichen Praxis. Im Fokus standen neue Ansätze zur Gestaltung betrieblicher Produktentwicklungsprozesse sowie die Frage, wie ein Marketingkonzept so umgebaut werden kann, dass aus Kunden echte Fans werden.
Auch Thurnes selbst brachte sich mit einem Beitrag ein. Im Rahmen der „Special Interest Group Learning and Coaching“ zeigte er, wie sich Techniken des Improvisationstheaters als didaktisches Werkzeug in der Lehre von Innovationsmethoden einsetzen lassen – ein ungewöhnlicher, aber durchdachter Brückenschlag zwischen Bühne und Hörsaal.
Die Reise nach Granada steht sinnbildlich für den internationalen Anspruch der Hochschule Kaiserslautern und für die enge Verbindung von wissenschaftlicher Lehre und praxisnaher Managementausbildung. Für die MBA-Gruppe lieferte die Teilnahme Impulse, die weit über das Studium hinausreichen und sich ebenso in Forschung wie in der beruflichen Praxis niederschlagen dürften.

















