Eine kurzfristige Programmänderung sorgt für eine besondere Wendung beim Saisonfinale der Homburger Meisterkonzerte: Der weltbekannte türkische Pianist Fazıl Say, der eigentlich am Donnerstag, 18. Juni, im Kulturzentrum Saalbau auftreten sollte, hat krankheitsbedingt absagen müssen. An seiner Stelle steht nun mit Kit Armstrong einer der gefragtesten Pianisten seiner Generation auf der Bühne.
Markus Korselt, Künstlerischer Leiter der Reihe, gelang es innerhalb kürzester Zeit, einen ebenbürtigen Ersatz zu verpflichten. Armstrong reist eigens aus Italien nach Homburg an, um das Abschlusskonzert der Saison 2025/2026 zu bestreiten. Konzertbeginn ist um 19.30 Uhr, Einlass wird ab 18.30 Uhr gewährt. Bereits eine halbe Stunde vor dem ersten Ton, um 19 Uhr, führt Korselt persönlich in den Abend ein.
„Wir bedauern die krankheitsbedingte Absage von Fazıl Say sehr und wünschen ihm eine rasche Genesung“, erklärt Korselt. „Gleichzeitig freuen wir uns außerordentlich, dass es gelungen ist, mit Kit Armstrong einen der herausragenden Pianisten seiner Generation für unser Konzert zu gewinnen.“ Das genaue Programm des Abends stand bis zuletzt noch nicht fest – ein Umstand, der dem Konzert eine zusätzliche Note der Spannung verleiht.
Kit Armstrong, 1992 in Los Angeles geboren, zählt seit Jahren zu den faszinierendsten Musikerpersönlichkeiten der internationalen Klassikszene. Schon als Kind fiel er durch sein außergewöhnliches Talent auf. Seine Ausbildung absolvierte er unter anderem am renommierten Curtis Institute of Music in Philadelphia sowie an der Royal Academy of Music in London. Bereits im Alter von 13 Jahren wurde er vom legendären Pianisten Alfred Brendel unter die Fittiche genommen – eine künstlerische Verbindung, die seine Entwicklung maßgeblich prägte.
Heute ist Armstrong auf den bedeutendsten Konzertpodien weltweit zu Hause. Er musizierte mit Dirigenten wie Riccardo Chailly, Kent Nagano und Christian Thielemann und arbeitet regelmäßig mit international führenden Orchestern. Neben seiner Karriere als Pianist hat er sich auch als Komponist und Organist einen Namen gemacht. Die New York Times würdigte ihn als „brillanten Pianisten“, der „musikalische Reife und jugendliche Kühnheit“ auf außergewöhnliche Weise verbinde.
Für das Homburger Publikum eröffnet sich damit trotz der unerwarteten Wendung die Aussicht auf einen Konzertabend von internationalem Format. Wer dennoch von der Möglichkeit einer Kartenrückgabe Gebrauch machen möchte, kann seine Tickets entweder am Donnerstagabend direkt im Kulturzentrum Saalbau oder in den folgenden Tagen in der Tourist-Info Homburg in der Talstraße 57 A zurückgeben. Der Kaufpreis wird vollständig erstattet, die Eintrittskarte im Zuge der Rückabwicklung einbehalten.




















