Eine Woche im Zeichen der Wissenschaft: Vom 15. bis 19. Juni 2026 öffnet die Homburger Hochschulwoche zum 63. Mal ihre Türen. Den Auftakt bildet die feierliche Eröffnung am Montagabend im Großen Sitzungssaal des Homburger Forums, den krönenden Abschluss die Lange Nacht der Wissenschaften auf dem Campus des Universitätsklinikums des Saarlandes. Der Eintritt ist zu beiden Veranstaltungen frei.
Getragen wird das Format traditionell von der VHS Homburg, der Stadt Homburg und der Medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes. Am Montag, 15. Juni, beginnt um 19 Uhr der offizielle Festakt. Im Mittelpunkt steht die Verleihung des 24. Wissenschaftspreises der Stadt Homburg, der mit 10.000 Euro dotiert ist. Die prämierte Arbeit stellt Prof. Dr. Markus Hoth als Vorsitzender der Jury vor.
Im Anschluss folgt der wissenschaftliche Höhepunkt des Abends. Prof. Dr. Thorsten Keßler, Direktor der Kardiologischen Fachklinik am UKS, widmet sich in seinem Festvortrag der Frage, ob unser Schicksal in den Genen geschrieben steht. Unter dem Titel „Genetische Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Ist unser Schicksal vorherbestimmt?“ richtet er den Blick auf eine der drängendsten Fragen der modernen Medizin. Für die musikalische Begleitung sorgt die Uni-Bigband Homburg, bevor der Abend bei einem Umtrunk ausklingt.
Den großen Schlusspunkt setzt am Freitag, 19. Juni, ab 16 Uhr die Lange Nacht der Wissenschaften. Rund um das Zentrale Hörsaalgebäude (Geb. 35) verwandelt sich der Campus in ein offenes Labor mit mehr als 80 Programmpunkten. Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum haben ein Angebot zusammengestellt, das Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen ansprechen soll – mit Vorträgen, Führungen und vielen Mitmachstationen.
Im Hörsaalgebäude wartet diesmal ein begehbares Herzmodell auf die Gäste, an dem Kardiologinnen und Kardiologen Fragen beantworten. Premiere feiert außerdem die Mobile Geriatrie-Unit, kurz MGU: ein neu entwickeltes Fahrzeug mit umfangreicher Diagnosetechnik, das Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen künftig direkt vor Ort untersuchen soll. Auch das geplante Zentralklinikum, das größte Bauprojekt in der Geschichte des UKS, rückt an einem eigenen Infostand in den Fokus.
Wer technische Spitzenmedizin sehen will, kommt ebenfalls auf seine Kosten. Der hochmoderne OP-Roboter daVinci ist ausgestellt, dazu ein Lichtmikroskop neuester Generation und eine Augen-Demo-OP. Kinder dürfen sich am Wundenschminken versuchen, an einer Banane das Nähen üben oder einen bunten Gipsarm anlegen lassen. Hinzu kommen Präsentationen der Klinikfeuerwehr und Führungen durch das Childhood-Haus sowie den Kreißsaal.
Auch das Vortragsprogramm spannt einen weiten Bogen: Themen wie Intelligenzverlust durch Handy und Künstliche Intelligenz, hochpräzise Strahlentherapie, Demenzprävention, HPV und die von der Langen Nacht inspirierte Stroke-Helper-App stehen auf der Agenda. Auf der Festwiese vor dem Hörsaalgebäude warten Imbiss- und Getränkestände, Festzeltgarnituren sowie Live-Musik von der Uni-Bigband und der Partyband Sweettones. Im Anschluss lädt die Fachschaft Medizin zur traditionellen Aftershow-Party auf dem alten Hubschrauberlandeplatz. Das vollständige Programm steht unter www.uks.eu/langenacht bereit.






















