Foto: Marco Borggreve
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Einen Höhepunkt zum Saisonfinale verspricht der Homburger Saalbau: Am Donnerstag, 18. Juni, gastiert der türkische Ausnahmepianist und Komponist Fazıl Say zum Abschluss der Meisterkonzert-Saison 2025/2026 in der Kreisstadt. Beginn ist um 19.30 Uhr, der Einlass startet eine Stunde zuvor. Wer Hintergründe zum Programm erfahren möchte, sollte rechtzeitig kommen: Markus Korselt, Künstlerischer Leiter der Reihe, führt um 19 Uhr in den Abend ein.

Say hat für seinen Auftritt ein Programm zusammengestellt, das die Spannweite seines künstlerischen Schaffens spiegelt. Im ersten Teil widmet er sich den „Goldberg-Variationen“ von Johann Sebastian Bach – jenem monumentalen Werk, das wie kaum ein anderes für die Möglichkeiten des Klavierspiels steht. Nach der Pause öffnet der Pianist die Tür zu seiner eigenen musikalischen Welt.

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Auf dem Programm stehen dann mehrere seiner Kompositionen: die Klaviersonate „Yeni hayat“, übersetzt „Neues Leben“, drei lyrische Balladen, die Fantasie „Kara Toprak“ sowie zwei Variationen mit jazzigen Anklängen. Es ist eine Werkschau, die klassische Tradition, türkische Wurzeln und improvisatorische Freiheit miteinander verschränkt – typisch für Says Handschrift.

Der in Ankara geborene Musiker zählt seit Jahren zu den prägenden Stimmen der internationalen Klassikszene. Sein Spiel gilt als hochvirtuos und zugleich emotional unmittelbar, seine Konzerte als intensive Begegnungen zwischen Künstler und Publikum. Diese Mischung aus technischer Souveränität und musikalischer Offenheit hat ihm weltweit ein Stammpublikum eingebracht.

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Neben der pianistischen Karriere hat sich Say längst auch als Komponist etabliert. Renommierte Orchester, Festivals und Konzerthäuser haben Werke bei ihm in Auftrag gegeben oder ihn als Artist in Residence verpflichtet. In seinen Stücken verbindet er klassische Formen häufig mit Jazz-Elementen und Klangfarben aus seiner türkischen Heimat – ein eigener Tonfall, der ihn unverwechselbar macht.

Auch als Interpret ist er international präsent: Seine Einspielungen von Werken Bachs, Mozarts und Beethovens, ergänzt um eigene Kompositionen, wurden vielfach ausgezeichnet und von der Kritik gefeiert. Dass nun ein Künstler dieses Formats die Homburger Saison beschließt, dürfte für viele Klassikfreunde der Region ein Pflichttermin sein.

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Karten für das Konzert gibt es über Ticket Regional unter www.ticket-regional.de/homburg sowie in der Tourist-Info Homburg in der Talstraße 57a. Sofern noch Plätze verfügbar sind, ist auch ein Ticketkauf an der Abendkasse möglich. Veranstalter ist die Homburger Kulturgesellschaft gGmbH.

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