Im neuen Jahr setzt die Union Stiftung ihren Schwerpunkt erneut auf die Praxis der Kommunalpolitik: 2026 bietet die Saarbrücker Stiftung eine Reihe von Seminaren an, die sich gezielt an Mitglieder kommunaler Räte im Saarland richten – und an alle, die ein kommunales Mandat anstreben. Von rechtlichen Grundlagen bis zu rhetorischem Handwerkszeug sollen kommunale Entscheider fit für ihre Aufgaben gemacht werden.
Im Mittelpunkt der Angebote steht Grundlagenwissen, das im politischen Alltag sofort nutzbar ist. Die Themen reichen von Kommunalrecht und kommunalem Baurecht über Kulturfinanzierung bis hin zu Kommunikation und Aufsichtsratsarbeit. Die Teilnehmer erhalten Gelegenheit, mit Fachleuten in kleiner Runde zu arbeiten, konkrete Fragen aus ihrem Rat oder Ausschuss einzubringen und sich mit anderen Mandatsträgern auszutauschen.
„Als Union Stiftung wollen wir Demokratie dort stärken, wo sie für den Einzelnen zählt: Vor Ort in den Städten und Gemeinden im Saarland. Deshalb unterstützen wir die Mitglieder in den kommunalen Räten in unserem Land, indem wir ihnen Knowhow und Expertenwissen vermitteln. Wir laden alle, die in den saarländischen Räten tätig sind, oder sich künftig dort engagieren möchten, herzlich zu unseren Seminaren ein“, sagte JR Hans-Georg Warken, Vorstandsvorsitzender der Union Stiftung.
Den Auftakt macht am 17. Januar 2026 ein Seminar zum Kommunalen Baurecht. Von 9 bis 12 Uhr führt Peter Schwarz im Haus der Union Stiftung in Saarbrücken in die wichtigsten Regelungen und Abläufe ein. Eine Woche später, am 24. Januar 2026, folgt dort von 9 bis 16 Uhr ein Ganztagsseminar zu den „Grundlagen des Kommunalrechts“ mit Rudolf Jungmann. Beide Angebote richten sich vor allem an Ratsmitglieder, die ihre rechtliche Basis verbreitern oder auffrischen möchten.
Am 28. Januar 2026 steht im Haus der Union Stiftung von 9 bis 17 Uhr die mündliche Kommunikation im Vordergrund. Unter dem Titel „Kommunikation für Mandatsträger I: Reden halten“ arbeitet Dr. Roland Forster mit den Teilnehmern an Aufbau, Wirkung und Vortragsweise von Redebeiträgen. Für dieses Seminar wird eine Teilnahmegebühr von 50 € erhoben, zudem kann dafür Bildungsurlaub beim Arbeitgeber beantragt werden.
Ein größeres Zeitfenster nimmt das Wochenendseminar „Kompetent im Aufsichtsrat – Rechte, Pflichten und wirtschaftliche Grundlagen für kommunale Mandatsträger“ ein. Es findet vom 28. Februar bis 1. März 2026 im Parkhotel Weiskirchen statt. Prof. Dr. Sascha Kiefer und Prof. Dr. Jörg Henkes vermitteln dort das nötige Rüstzeug für die Arbeit in kommunalen Aufsichtsgremien. Die Kosten für das Wochenende betragen 90 €.
Am 14. März 2026 rückt von 10 bis 14 Uhr im Haus der Union Stiftung die Kulturpolitik in den Blick. Unter dem Titel „Kultur bewegt – Wie gelingt eine attraktive, weitgehend finanzneutrale Kulturfinanzierung für Ihre Kommune?“ zeigt Prof. Dr. Meinrad Maria Grewenig Wege auf, wie Kommunen kulturelle Angebote organisieren und finanzieren können, ohne ihre Haushalte übermäßig zu belasten.
Direkt eine Woche später, am 21. März 2026, widmet sich ein weiteres Vormittagsseminar von 9 bis 12 Uhr im Haus der Union Stiftung den Themen „Kommunales Baumanagement und Stadtentwicklung“. Referent ist Stefan Raetz. Am 28. März 2026 schließt von 9 bis 13 Uhr ein Rhetorik- und Präsenztraining an, das sich ausdrücklich nur an Frauen richtet. Unter dem Titel „Selbstsicher kommunizieren in der Kommunalpolitik: Präsenz und Wirkung gezielt stärken“ arbeitet Trainerin Sonja Sidoroff mit Teilnehmerinnen an Auftritt, Wirkung und souveräner Kommunikation.
Anmeldungen zu allen Veranstaltungen sind über die Homepage der Union Stiftung unter www.unionstiftung.de/kommunale-veranstaltungen möglich. Dort finden sich zudem weitere Informationen und Details zu Inhalten, Referenten und organisatorischen Fragen. Für die Teilnahme wird um vorherige Anmeldung gebeten, auf der Internetseite informiert die Stiftung außerdem über zusätzliche Seminare und Vorträge über das Jahr hinweg.






















