Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten zur 30-jährigen Patenschaft der Kreis- und Universitätsstadt Homburg mit dem Minenjagdboot „Homburg“ überreichte der Reservistenverband der Bundeswehr am Sonntag, 21. September, eine Gelbe Schleife an Oberbürgermeister Michael Forster und Bürgermeister Manfred Rippel.
Unmittelbar vor dem öffentlichen Benefizkonzert des saarländischen Musikkorps der Reservisten im Kulturzentrum Saalbau fand die kurze Zeremonie statt. Der Vorsitzende der Landesgruppe Saarland im Reservistenverband, Oberstleutnant der Reserve Karsten Wurzer, übergab eine große Gelbe Schleife an OB Forster. Weitere Ansteck-Schleifen erhielten Bürgermeister Manfred Rippel, die Kommandeurin des 3. Minensuchgeschwaders, Fregattenkapitän Inka von Puttkamer, die Kommandantin der „Homburg“, Kapitänleutnant Cornelia Just, sowie Manfred Abel, Vorsitzender der Marinekameradschaft Homburg.
Wurzer ordnete die Bedeutung des Symbols ein: Die Gelbe Schleife habe eine lange Tradition und gelte seit 2014 offiziell als sichtbares Zeichen der Solidarität mit den Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr – besonders mit denen im Einsatz. Die Verteilung erfolge durch die Landesgruppen des Reservistenverbands in eigener Zuständigkeit. Begleitet wurde Wurzer von seinem Vorgänger Rudi Herrmann sowie Oberst der Reserve Michael Germann. Mit der Übergabe knüpfte der Verband an die über Jahre gewachsene Verbundenheit zwischen Stadt, Marine und Reservisten an.
Oberbürgermeister Michael Forster bedankte sich für das Vertrauen und unterstrich – wie bereits während des Jubiläumswochenendes –, wie wichtig der Stadt die Rückendeckung für Angehörige der Bundeswehr sei. Die Gelbe Schleife werde, so Forster, einen würdigen Platz in seinem Dienstzimmer finden.
Die Übergabe fügte sich als prägnanter Moment in ein Programm aus Ausstellung, Begegnungen und Musik ein und setzte zum Abschluss des Festtages ein deutliches Signal: Homburg steht sichtbar an der Seite seiner Patenschaft und der Menschen in Uniform.


















