Unter dem Motto „Erste Hilfe, Rettung und mehr“ startete am Donnerstag, 19.06.2025, um 10.00 Uhr das diesjährige Zeltlager des Turn- und Sportverein Höchen.
Bei herrlich warmem Sommerwetter verbrachten 92 Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren 3 aufregende Tage auf dem Vereinsgelände des TuS Höchen. Die Resonanz am diesjährigen Zeltlager war riesig. So eine hohe Anzahl an Kindern waren noch nie beim Zeltlager anwesend und so mussten wir schweren Herzens den nach dem Anmeldeschluss interessierten Kindern absagen.
Der Donnerstagmorgen begann mit dem Aufbau der Zelte und im Anschluss kochte, wie bereits in den vergangenen Jahren, Leo für die Kids seine beliebte Pasta mit Bolognese- bzw. Tomatensoße. „Wir bedanken uns hier ganz herzlich bei Leo Mazzitello für seine alljährliche Unterstützung. Es hat allen wieder bestens geschmeckt.“ Am Nachmittag bot man dann neben Wasserspielen, Plantschbecken und Wasserrutschen viele Bastelaktionen an, u.a. das Gestalten von Schlüsselanhängern, das Bemalen von Porzellantassen und kleinen Schüsseln, Kratzbilder, Armbänder, Kinderschminken u.v.m. an. Ab 14.30 Uhr drehte Thomas Scherer mit den Kindern einen kleinen Film (Chaos auf dem Ponyhof). „Vielen Dank Thomas! Die Kinder haben immer einen Riesenspaß.“

Ab 16.00 Uhr kam die Höcher Jugendfeuerwehr zu Besuch, die eine Übung absolvierte. Die Kinder schauten interessiert zu, wie man eine hilflose Person rettet und sie konnten sich bei Löschübungen im kühlen Nass erfrischen. Ein großes Dankeschön geht hier an den Löschbezirksführer Patrick Hirsch und den Jugendleiter Justin Güssow. „Schön, dass ihr da ward und die wichtige Tätigkeit der Feuerwehr den Kindern näher gebracht habt.“

Zum Abendessen gab es gegrillte Würstchen mit Weck und gespendete Salate der Eltern. Nach Stockbrot am Lagerfeuer und Einbruch der Dunkelheit startete dann die ersehnte Nachtwanderung, die von den Jungbetreuern organisiert wurde. Aus 20 Jugendlichen wurden mit Kunstblut und viel Schminke gruselige Gestalten, die den Höcher Wald unsicher machten und die Kids zum Schaudern brachten. Die Schreie konnte man bis in den Ortskern von Höchen hören. Hier geht ein riesengroßes Dankeschön an die Jungbetreuer, die sich jedes Jahr immer wieder etwas Neues überlegen. Es war wieder super. Der Abend endete für alle aufregend am Lagerfeuer, bevor um Mitternacht Nachtruhe angesagt war. Alle Kinder schliefen in ihren Zelten und niemand musste in der ersten Nacht abgeholt werden, sodass die Nachtwache eine ruhige Schicht hatte.
Der Freitagmorgen begann zunächst mit einem leckeren Frühstück, bei dem sich die Kinder u.a. auch mit Rühreier und gebratenem Bacon stärken konnten. Ab 11.00 Uhr besuchte die Polizeiinspektion Homburg, Kontaktpolizist K. Gleser und sein Kollege, das Camp. Mit einem kurzweiligen Vortrag erklärten sie den Kindern die Arbeit der Polizei. Das Interesse war riesig, u.a. auch deswegen, weil man sich das Innere der Polizeiwagen näher anschauen konnte. Ob Fahrersitz, Kabine oder Kofferraum, es wurde alles inspiziert. Auch das Blaulicht, die Hupe und das Martinshorn wurden ausprobiert. „Vielen Dank an Herrn Gleser und seinen Kollegen, die den Kindern die Polizeiarbeit hervorragend präsentiert haben. Wir haben uns sehr gefreut und vielleicht tritt der ein oder andere in ihre Fußstapfen.“

Am Nachmittag konnte man natürlich nochmals viele Bastelangebote wahrnehmen. Mit, Glitzertatoos, Röntgenbildern, Pflasterbildern, Gestalten von kleinen Erste Hilfe Taschen und vielem mehr gingen die Stunden im Fluge vorbei. Wer es sportlich wollte, konnte mit den Jungbetreuern Beachvolleyball spielen. Dies wurde von den Älteren sehr gut angenommen.
Ab 17.30 Uhr besuchte dann ein Krankenwagen der Johanniter das Lager. Auch das war nochmals ein Highlight. Die Übungsleiterin Elena Baldauf hatte hier den Kontakt hergestellt, da sie selber bei den Johannitern tätig ist. Neben einzelnen Stationen erfuhren die Kinder vieles über Erste Hilfe, stabile Seitenlage, Mund-zu-Mund-Beatmung mit Puppen und Verbände. Viele Verbände wurden angebracht und es wurde fleißig geübt. Auch hier war die Resonanz riesig und die Kinder konnten sicher einiges an Infos mit nach Hause nehmen.

Nach dem Abendessen gab es nochmal Stockbrot und man schaute sich gemeinsam den gedrehten Film an. Danach folgte ein Discoabend mit lauter Musik, Kindercocktails und Tanz. Auch einige Betreuer tanzten und der Abend endete stimmungsvoll am Lagerfeuer, bevor die Kids müde ihre Zelte aufsuchten.
Am Samstagmorgen wurden nach dem Frühstück dann die Zelte schon wieder abgebaut. So schnell vergingen 3 Tage. Es waren sehr schöne Tage und schon jetzt freut sich das Betreuerteam aufs nächste Jahr.
„Ein großes Dankeschön geht an alle Helfer, Spender, Organisatoren, Betreuer, Jungbetreuer und Unterstützer, die dieses Zeltlager möglich machen und es in vielen Stunden vorbereitet haben. Ohne euch wäre dies alles nicht möglich. Die Pläne für nächstes Jahr sind schon gemacht und vielleicht knacken wir dann die 100……“


















