Jahrespressekonferenzen von Unternehmen sind in der Regel trockene Veranstaltungen – dass dies bei der Karlsberg Brauerei, einer der größten deutschen Brauereigruppen in Familienbesitz, nicht passieren wird, war im Vorfeld schon abzusehen. Aber auch der Veranstaltungsort war fernab der üblichen Presseräumlichkeiten: Im neuen „Braukeller“ in der Karlsbergstraße hat das Homburger Unternehmen einen neuen Aufenthaltsort für seine Mitarbeiter geschaffen und bot damit auch zur Präsentation der Jahreszahlen 2015 einen modern-zeitgemässen Rahmen.
In seiner Begrüßung bezeichnete Karlsberg CEO Christian Weber das vergangene Jahr als prägend, gab es doch in den Führungspositionen einen Generationenwechsel. Zahlreiche leitende Angestellte gaben den Staffelstab an jüngere Mitarbeiter weiter, die teilweise selbst von der Karlsberg Brauerei ausgebildet wurden.
Trotz leichter Umsatzrückgänge zeigte sich der Brauereichef zufrieden mit den vergangenen zwölf Monaten, da das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden konnte: „Es war ein gutes Jahr vom Ergebnis und ein ordentliches Jahr vom Umsatz her“, erklärte Christian Weber. Der Jahresüberschuss der Karlsberg Brauerei stieg im Jahresvergleich auf rund 8,5 Mio. € (Vorjahr: 3,6 Mio. €) und lag damit, im Wesentlichen bedingt durch Sondereffekte, deutlich über der Prognose von 4 Mio. €. Die Umsatzerlöse der Gesellschaft lagen mit 166,3 Mio. € rund 2,7 % unter dem Vorjahresniveau. Neben dem gezielten Verzicht auf Handelsmarkenumsätze mit geringen Margen, waren nach dem starken Weltmeisterschaftsjahr 2014 auch leicht rückläufige Umsätze im Markengeschäft zu verzeichnen.











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