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Im Rahmen der Erstellung eines „Zukunftskonzeptes Handel im Saarland 2030“ startet eine rund vierwöchige Befragung von Betrieben. Sie soll Aufschluss darüber geben, „wo der Schuh im Einzelhandel drückt – und das nicht nur mit Blick auf die Pandemie, sondern auch insgesamt“, so Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger.

 

Bereits 2018 hatte das Wirtschaftsministerium mit dem „Zukunftsforum Handel“ (ZFH) eine Plattform geschaffen, auf der die Landesregierung mit dem Handelsverband, der IHK Saarland, den Gewerkschaften, den Hochschulen, aber auch mit Kommunen und weiteren wichtigen Playern an innovativen und interdisziplinären Lösungen für den saarländischen Handel arbeitet.

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger: „Wir haben das ZFH ins Leben gerufen, um gemeinsam Antworten auf die drängenden Fragen des Handels zu finden. Hier geht es nicht nur um die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen, sondern auch darum, wie wir langfristig zur Belebung und damit auch zur Aufwertung unserer Innenstädte und Ortskerne beitragen können.“

Durchgeführt und ausgewertet wird die nun beginnende Befragung durch die beiden beauftragten Unternehmen CIMA Beratung + Management, Stuttgart/Frankfurt, und ibi research an der Universität Regensburg, die das Gesamtprojekt im Auftrag des Wirtschaftsministeriums bearbeiten.

„Wir freuen uns, dass uns sowohl IHK als auch Handelsverband bei der Vorbereitung der Befragung tatkräftig unterstützt haben“, so cima-Projektleiter Dr. Stefan Leuninger und Dr. Georg Wittmann vom ibi.

Im Rahmen der Befragung stehen Digitalisierungsprozesse, Möglichkeiten der Kundenbindung, Rahmenbedingungen in Städten und Gemeinden, die Zusammenarbeit zwischen Tourismus und Handel, ebenso wie die Folgen der Corona-Pandemie im Fokus.

Im Juli findet ein weiterer digitaler Stakeholder-Dialog mit den Akteuren des ZFH statt, im Rahmen dessen die zentralen Ergebnisse der Befragung vorgestellt und mögliche Konsequenzen erörtert werden. Das fertige „Zukunftskonzept Handel“ wird dann, begleitet von weiteren Beteiligungsschritten, bis zum Ende des Jahres vorliegen.

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